Am Montag wurde in Tarthun mit dem grundhaften Ausbau der Friedrich-Ebert-Straße begonnen. Rund 182 000 Euro kostet die Sanierung, die bis Ende Juni abschlossen sein soll. Bürgermeister Peter Fries bittet in diesem Zusammenhang um das Verständnis der Anwohner.

Tarthun. Mit der Friedrich-Ebert-Straße in Tarthun wird nun auch die letzte Straße in der Gemeinde Bördeaue grundhaft ausgebaut. "Sind die Bauarbeiten abgeschlossen, haben wir in Tarthun und Unseburg alle Straßen nach der Wende saniert", kann Bürgermeister Peter Fries berichten.

Ein Hauptgrund für den Ausbau, der am Montag dieser Woche begonnen hat, ist der defekte Altkanal in der Friedrich-Ebert-Straße. Die Ableitung des Niederschlagswassers konnte nicht mehr erfolgen. Dadurch war es bereits zu Absenkungen der Fahrbahn und anderen Problemen gekommen.

Nun endlich können die Bürger aufatmen. Der Gemeinderat Tarthun hatte schon vor drei Jahren mit der Planung des Ausbaus begonnen. "Mit der Hilfe des Gemeinderates Bördeaue konnte das Projekt nun angeschoben werden", erklärt Peter Fries weiter. In diesem Zusammenhang bittet er um das Verständnis der Bürger. Denn verständlicher Weise kann es während der Bauzeit zu Beeinträchtigungen kommen. "Die Erreichbarkeit für den Notfall ist aber gewährleistet. Wir schaffen immer einen Zugang zu den Grundstücken", erklärt Vorarbeiter Andreas Lier. Den Zuschlag bei der Ausschreibung für den Ausbau hat die Firma STU aus Unseburg bekommen. "Damit haben wir eine Firma aus der Gemeinde damit beauftragt. Zum einen fördern wir damit die Arbeitsplätze in unserer Region. Außerdem haben wir bereits sehr gute Erfahrungen mit der Firma gemacht. Aufträge werden immer qualitativ abgearbeitet", so der Bürgermeister.

Ausbau kostet rund 182 000 Euro

Die 140 Meter lange Friedrich-Ebert-Straße wird mit Betonverbundsteinen gepflastert. Die gesamte Straße ist neun Meter breit. Über sechs Meter erstreckt sich die Fahrbahn. An beiden Seiten wird, mit jeweils einer Breite von 1,50 Meter, der Fußweg entstehen. Dieser wird aber so angelegt, dass er überfahren werden kann. Zudem werden sogenannte Grüne Inseln geschaffen, die die Friedrich-Ebert-Straße zu einem verkehrsberuhigten Bereich machen sollen.

Die Kosten für den Ausbau belaufen sich auf rund 182 000 Euro. 105 000 Euro werden mit Hilfe von Fördermitteln, die das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) zur Verfügung stellt, finanziert. Auch die Anlieger müssen einen Teil dazu beitragen. Dieser wird sich ungefähr auf 0,15 Euro je Quadratmeter belaufen.

Ende Juni soll die Baumaßnahme in der Friedrich-Ebert-Straße in Tarthun abgeschlossen sein. "Die aufgenommenen Pflastersteine werden nicht weggeworfen. Sie finden in der Gemeinde eine neue Verwendung", konnte Peter Fries abschließend berichten.