In Hakeborn ist das Eiersuchen auf dem Hof des Landwirtschaftsbetriebes Hakeborn bereits zu einer Tradition geworden. Jedes Jahr kommen mehr Kinder, um unter den wachsamen Augen von Esel Anton nach bunten Überraschungen zu suchen.

Hakeborn. Anton kann die ganze Aufregung nicht verstehen. Immerhin geht es für ihn nur um ein paar bunte Eier, die ihm nicht mal schmecken. Doch für die Kinder ist es ein ganz besonderer Höhepunkt zum Osterfest. Denn Manuela und Egbert Weber laden alle Kinder aus der Gemeinde Hakeborn jedes Jahr zum Eiersuchen ein. So auch am vergangenen Sonnabend. Zwischen Blumen, Gras und Weidezaun waren die Eier und kleine Schokoladen-Osterhasen versteckt.

Doch bevor sich die Kinder ans Suchen machen konnten, war ihr Ideenreichtum gefragt. Gesucht wurde ein passender Name für ein kleines Lämmchen. Manuela Weber verteilte kleine Zettel und sammelte die Namensvorschläge ein. Der Name wurde aus diesen Vorschlägen gezogen. Von nun an heißt der kleine Bock Janosch. Den Namen hatte sich Lilly Sophie Wilke ausgesucht.

Dann fiel der Startschuss für das große Suchen. Nur nach wenigen Minuten waren die kleinen Körbchen der Kinder gefüllt. Im Anschluss wurde eine weitere Tradition gepflegt. Vom Warthberg aus kullerten die Kinder ihre Eier hinab. Wessen Ei zuerst unten ankam, hatte gewonnen.

 

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