Groß Börnecke. "Wir bauen um." Rosi Köhler vom Kultur- und Heimatverein Groß Börnecke möchte die Nachricht über eine neue Sonderausstellung in der Heimatstube Groß Börnecke so schnell wie möglich publik machen. Denn Besucher sind schon am kommenden Sonntag, dem 1. Mai, von 14 bis 18 Uhr in dem kleinen Museum, Untere Kirchstraße 1, willkommen. Dann findet dort die Eröffnung der aktuellen Sonderschau statt.

Sie löst eine Exposition zur Schulgeschichte ab. Die Möbel, Tafeln und Schulbücher früherer Zeiten wurden in den vergangenen Tagen abgebaut und sicher verstaut. Platz für neues Material ist frei geworden. Bis zum Sonntag ziehen andere Objekte ein.

Als Thema haben sich die Mitglieder der Abteilung Chronik vom Kultur- und Heimatverein jetzt den früheren Bergbau in der Region auf die Fahnen geschrieben. Historische Objekte dazu werden in einer gesonderten Ecke des Museums zu sehen sein.

Handwerkszeug früherer Zeiten, Uniform und unzählige Grubenlampen in verschiedenen Ausführungen und unterschiedlich alt. Wie viele Ausstellungsstücke zu sehen sind, kann Rosi Köhler so genau nicht sagen. Sicher sei aber, dass all jene, die früher im Bergbau tätig waren oder sich dafür interessieren, auf ihre Kosten kommen. Rosi Köhler weiß, dass auch viele Einwohner aus Groß Börnecke einst im Bergbau arbeiteten. Über Gespräche mit Zeitzeugen will der Verein weitere Informationen sammeln und seinen Fundus an Daten und Fakten ergänzen. Nicht nur auf der Eröffnung der Sonderschau am Sonntag, sondern auch darüber hinaus.

Den Mitgliedern schwebt ein Ehemaligentreffen vor. Bergmänner und -frauen wolle der Verein dafür gewinnen. "Um die Geschichte weiter aufzuarbeiten", begründet Köhler die angedachte Initiative.

Die Heimatstube wurde in Groß Börnecke im vergangenen Jahr eingerichtet. Sie hat immer am ersten Sonntag des Monats geöffnet.

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