Üllnitz. "Das Wasser zieht sich Gott sei dank zurück." Enrico Loos ist erleichtert, dass der Strand des Albertinesees zur Saisoneröffnung bis auf eine kleine Ecke so weit trocken liegt. 30 Tonnen Sand hat der Pächter anfahren lassen, zehn sollen noch kommen, um die Folgen des feuchten Winters zu mildern.

Unterdessen springen die ersten Badegäste in die kühlen Fluten. 17 Grad Celsius hören sich gar nichtmal so kühl an. Doch der Wind weht am Sonnabendnachmittag ziemlich kräftig aus Nordost über den See. "Ar...kalt!" benennt Nils Goldmann die gefühlte Wassertemperatur.

Er und seine Kumpel gehören jedes Jahr zur Saisoneröffnung zu den Ersten. "Im vergangenen Jahr haben wir einen Tag später angebadet", weiß Nils noch ganz genau, und auch, dass das Wasser da nur 13 Grad hatte.

Enrico Loos und sein Team können sich vom ersten Tag an über gut gefüllte Terrassenplätze freuen. Im Hintergrund spielt Big Eddy, später stehen "Die begrabenen Hunde" und "Spiritflow" auf der Bühne.

"Wir wollen versuchen, das ganze Jahr über kleine musikalische Höhepunkte zu schaffen. Natürlich ist auch wieder ein Neptunfest geplant", erklärt Loos.

Er ist jedenfalls froh darüber, dass die Stadt Staßfurt ihm grünes Licht gegeben hat, die Gaststätte das ganze Jahr über öffnen zu dürfen. Und er hofft, dass er nun auch bald den See pachten und den Badebetrieb mit abwickeln darf (Volksstimme berichtete). Als Schwimmmeister stehen ihm Achim Rosenhahn und die DLRG zur Seite.

Der Albertinesee zählt übrigens seit 2010 zu den EU-Gewässern, und im vergangenen Jahr wies er eine sehr gute Wasserqualität auf. Die aktuellen Proben werden dieser Tage ausgewertet.

Bis 14. Mai ist die Üllnitzer Freizeiteinrichtung mit dem bis zu 13 Meter tiefen Badegewässer von 10 bis 18/19 Uhr geöffnet, wie Enrico Loos mitteilt, danach geht\'s dann bis 22 Uhr.