Vor fünfzehn Jahren als Altstadtfest aus der Taufe gehoben, findet diese von der Interessengemeinschaft Alt-Staßfurt organisierte Veranstaltung seit einiger Zeit traditionell am 1. Mai nun als Frühlingsfest seine Fortsetzung. Es wehte zwar ein etwas kühler Wind, aber ansonsten strahlte die Sonne die ganze Zeit am blauen Himmel.

Staßfurt (jsg/rki). Die Organisatoren hatten sich wiederum viel Mühe gegeben, ein vielseitiges Programm auf die Beine zu stellen. So hatten zwischen den Bühnen am Prinzenberg, am Café am Wasserturm, der Kreuzung Hohlweg/Wasserstraße sowie der Kinderbühne in der Wasserstraße zahlreiche Händler der verschiedensten Branchen ihre Stände aufgebaut, ebenso Bierwagen, Grillroste, Eisbuden, eine Fischräucherei und eine Brotbäckerei, um nur einiges zu nennen.

"Die Resonanz war dieses Mal besser als im vergangenen Jahr"

Dazwischen drehten sich im Hohlweg eine Kindereisenbahn und in der Wasserstraße ein Kinderkarussell, die große Hüpfburg stand auf der Wiese vor der katholischen Kirche St. Marien, daneben ein Kinderflohmarkt, nicht weit weg davon ein Schminktisch und eine Bastelstraße für die jüngeren Festbesucher.

Nach dem Wecken mit einigen Böllerschüssen wurde das Frühlingsfest vom Staßfurter Oberbürgermeister René Zok pünktlich um zehn Uhr eröffnet. Dann setzte sich der bunte Festumzug der Vereine, Verbände, Organisationen und Bürger in Bewegung. Anschließend ging es Schlag auf Schlag auf den einzelnen Bühnen, so zum Beispiel mit einem Spielmannszug-Platzkonzert und Auftritten der Behindertentanzgruppe des GRB-Sportvereins und den Egelner Popmäusen am Prinzenberg.

Nach dem Mittag begeisterten dann hier die Güst\'ner Schotten und Schlagerstar Maja Catrin Fritsche, vielen noch aus DDR-Funk und Fernsehen bekannt, die Massen.

Auf der Bühne am Café am Wasserturm erklang Live-Musik non stopp und am anderen Ende der Wasserstraße präsentierte der "Verein aktiver Musiker 2009" den mitsingenden und -rockenden Musikfans von verschiedenen Generationen Ohrwürmer der letzten Jahrzehnte.

Nach einem etwas zögerlichen Beginn lockte das Frühlingsfest dann doch noch zahlreiche Besucher an, so dass die Teilnahme insgesamt von den Organisatoren als die dem Vorjahr entsprechend gut eingeschätzt wurde. Der hohe Benzinpreis und die gestiegenen Lebenshaltungskosten wirkten sich allerdings dämpfend auf ihre Kauflaune aus, lautete die Einschätzung der Veranstalter weiter.

"Die Resonanz war besser als im vergangenen Jahr. Deshalb planen und bereiten wir jetzt bereits das 16. Frühlingsfest für 2012 vor. Uns haben Vereine und Aussteller ihre Zusage zu einer Teilnahme gegeben, die in diesem Jahr nicht konnten", sagte Andreas Duckstein, der die Interessengemeinschaft Alt-Staßfurt unterstützte.

 

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