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Moderne Technik in der Landwirtschaft


Amerikanische Satelliten leiten Mähdrescher über Börde-Acker

23.09.2011 16:59 Uhr |


Von Olaf Koch


Moderne Technik in der Kanzel des New-Holland-Mähdreschers: An einem Display kann Sebastian Hauser den momentanen Ertrag, die Gesamtmenge und die Feuchtigkeit des Korns ablesen. Klimaanlage, Radio mit zwei Boxen und Automatikgetriebe sind inklusive.

Moderne Technik in der Kanzel des New-Holland-Mähdreschers: An einem Display kann Sebastian Hauser den momentanen Ertrag, die Gesamtmenge und die Feuchtigkeit des Korns ablesen. Klimaanlage, Radio mit zwei Boxen und Automatikgetriebe sind inklusive. Moderne Technik in der Kanzel des New-Holland-Mähdreschers: An einem Display kann Sebastian Hauser den momentanen Ertrag, die Gesamtmenge und die Feuchtigkeit des Korns ablesen. Klimaanlage, Radio mit zwei Boxen und Automatikgetriebe sind inklusive.

Moderne Computertechnik, satellitengestützte Berechnungen und Annehmlichkeiten wie im Flugzeug sind auch in der Landwirtschaft eingezogen. Vorbei die Zeiten, als sich die Mähdrescherfahrer in der Erntezeit Schweiß, Staub und Stroh aus dem von der Sonne verbrannten Gesicht wischen mussten.

Weit sind die Felder der Börde. Derzeit steht der Weizen, soweit das Auge reicht. Zwischen 10 und 14 Stunden sitzt – wenn das Wetter es zulässt – Landwirt Sebastian Hauser auf dem Mähdrescher.Fotos (2): Olaf Koch

Weit sind die Felder der Börde. Derzeit steht der Weizen, soweit das Auge reicht. Zwischen 10 und 14 Stunden sitzt – wenn das Wetter es zulässt – Landwirt Sebastian Hauser auf dem Mähdrescher.Fotos (2): Olaf Koch Weit sind die Felder der Börde. Derzeit steht der Weizen, soweit das Auge reicht. Zwischen 10 und 14 Stunden sitzt – wenn das Wetter es zulässt – Landwirt Sebastian Hauser auf dem Mähdrescher.Fotos (2): Olaf Koch

Atzendorf. Die 350 Pferdestärken unter dem Sitz merkt man der Maschine nicht gleich an. Erst als Sebastian Hauser ein wenig mehr Gas gibt und dadurch mehr Korn in den Bunker geschoben wird, deutet ein leises Dröhnen auf die Mehrleistung hin. Auf dem kleinen Display rechts neben dem Lenkrad wechselt eine Anzeige von grün über gelb in knalliges rot. "Jetzt muss ich etwas langsamer fahren, sonst schafft die Maschine das nicht", erklärt Sebastian Hauser.

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Der Landwirt aus Atzendorf liebt seinen Beruf. Derzeit ist Erntezeit. Mit schlappen fünf Stundenkilometern dreht der Bauer mit dem modernen Mähdrescher seine Runden auf einem Bördeacker nördlich von Atzendorf. "Das ist ein neues Fahrzeug, das wir im Winter gekauft haben. Wir haben uns für einen ¿New Holland‘ entschieden, weil der wirklich sehr flexibel einsetzbar ist", erzählt Sebastian Hauser.

Wie bei einem normalen Pkw kann auch dieser "landwirtschaftliche Schlitten" aufgetunt werden – nur schneller muss er nicht fahren. Es geht mehr um Technik, die in dem dicken Bauch des Deschers verschwindet. Landwirt Hauser hat sich für zusätzliche Informationen entschieden, die die Arbeit auf "dem Bock" erleichtern sollen: So wird ständig automatisch die Feuchtigkeit des geernteten Korns gemessen, der Ertrag, die abgefahrende Hektarzahl und andere nützliche Dinge.

"Das ist aber alles eine Kostenfrage", so Sebastian Hauser. Wer seinen Volkswagen zum Mercedes aufrüsten will, muss entsprechend tief in die Tasche greifen – wie im richtigen Leben auch. Für etwa 20 000 Euro kann der Mähdrescher über Satellit in das Feld eingemessen werden. Das Fahrzeug dreht daraufhin automatisch seine Runden, auf den Millimeter genau.

Ist der Bunker im Rücken von Sebastian Hauser zu 75 Prozent gefüllt, gibt ihm ein Warnton ein Zeichen. Dann weiß er, gleich muss er abladen. Am Ackerrand wartet bereits sein Vater, FDP-Landtagsabgeordneter Johann Hauser, der Anzug und Krawatte gegen lockere "Bauern-Kombi" eingetauscht hat. Er ist diesmal der Getreide-Kutscher und fährt den Weizen ins heimische Lager. Noch nicht einmal zwei Minuten dauert es, bis die zehn Tonnen Weizen umgeladen sind.



Dokumenten Information
Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2010-08-10 05:20:30
Letzte Änderung am 2011-09-23 16:59:18

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Erstaunlich, wie blauäugig manche an diese Sache herangehen. Das Privatkundengeschäft interessiert die Taxiunternehmen herzlich wenig. Lukrativ sind Krankenfahrten, welche von Patienten bzw. deren Krankenkassen beglichen werden. Und somit zahlen alle. Natürlich wird mit denen auch neu verhandelt und "angepasst". Denn wer die Möglichkeit hat, verzichtet schon jetzt auf diese "Dienstleistung".

von der_nutzer am 24.10.2014, 08:06 Uhr

Mit Herrn Möllring haben wir uns ein dickes Kuckuckskind ins Nest legen lassen.Im Verbund mit unserem"Landespappi"ein Duo,dass sehr Lobbyorientiert agiert-aber völlig losgelöst von der Zukunft. Neulich im MDR Fernsehen war ich schon entsetzt,zu hören,dass wir fürs Lutherjubiläum über 100 Millionen in die Hand gemnommen haben.Nun noch das Bahnhofstunnelgrab und der Zukunft des Landes ,Universitäten usw.jeden möglichen Euro vorenthalten. Wir sollten solchen Mandatsträgern,wie Möllring und Konsorten auch mit dem Stift,bei der nächsten Wahl,Ihre Zukunft streichenEs gibt eben noch andere PLagen als wie Ebola.

von sigfrid2 am 24.10.2014, 06:14 Uhr

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