Cochstedt. In Cochstedt will die Stadt Hecklingen den Ursachen des Grundwasserproblems (die Volksstimme berichtete) mit geologischen Bohrungen auf den Grund gehen. "Wir wollen wissen, wo das Wasser herkommt." Dazu sei es nötig, den Untergrund zu untersuchen, teilte die Leiterin des Bau- und Ordnungsamtes der Stadt Sigrid Bleile nach einer Beratung des Ortschaftsrates gestern mit.

Um zu wissen, welche Lösung Abhilfe schafft, hatte die Stadt sich Beratung eingeholt. Ein Ingenieurbüro war beauftragt worden, ein Projekt zu erstellen, was zu tun ist und welche Maßnahmen Abhilfe schaffen. Nicht nur um Klarheit zu haben, warum in Cochstedt seit Monaten vielerorts Quellen aktiv sind. Auch Maßnahmen, die den Abfluss des Grundwassers sichern, sind dringend nötig. Bisher sprudeln die Quellen, das Wasser staut sich, sickert in den Boden, immer mehr Senkungen waren von Bürgern beobachtet worden. Vor allem das Gebiet rund um den Goetheplatz ist betroffen. Hier soll nun in den nächsten Wochen gepumpt werden. "Rund um die Uhr", sichert Bleile zu, dass in der Mitte des Platzes das Wasser über einen offenen Graben in den Goldbach abgeführt werden soll. Damit ist aber ein weiteres Problem verbunden. Die Sohle des Goldbachs ist nicht tief genug. "Diesbezüglich sei ein Termin mit dem zuständigen Unterhaltungsverband "Untere Bode" vorgesehen, sagte die Amtsleiterin.