Auch die neunte Auflage der Staßfurter Haus- und Freizeitmesse, die gestern auf dem Gelände der Stadtwerke im Athenslebener Weg stattfand, konnten die Veranstalter wieder als Erfolg verbuchen. Bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen konnten bis zum Nachmittag mehrere hundert Besucher registriert werden.

Staßfurt. Der Juniorchef des "Grünen Zentrums", Roman Binder, der jede Frau am Eingang aus Anlass des Muttertages mit einer Rose begrüßte, musste bereits 12.30 Uhr umdisponieren. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er 600 Rosen verschenkt. Danach musste er zu den nicht minder schönen Gerbera greifen.

Zur Eröffnung begrüßten Oberbürgermeister René Zok (parteilos) und die Geschäftsführerin der Stadtwerke, Doris Eckstein, die zahlreichen Besucher. Die immer am Muttertag stattfindende Haus- und Freizeitmesse sei zu einer festen Tradition in Staßfurt geworden und werde bisher immer vom Sonnenschein verwöhnt, so die Stadtwerke-Chefin.

Von den 38 Ausstellern, so hob sie hervor, kämen viele bereits zum neunten Mal nach Staßfurt. Darüber hinaus befänden sich auch einige neue unter ihnen, wie zum Beispiel die Firma Naturstein Sorge aus Westeregeln. "Der Zuspruch zeigt, dass unsere Region lebt und wirtschaftlich stabil ist", sagte Doris Eckstein.

Sie und ihre Kollegen verbanden die Messe auch wieder mit einem Tag der offenen Tür. Um 11, 13 und 15 Uhr hatten die Kunden und solche, die es vielleicht werden wollen, bei den Führungen die Chance, in den Staßfurter Stadtwerken einmal hinter die Kulissen zu schauen.

Der Oberbürgermeister äußerte sich erfreut darüber, dass er auch dieses Mal wieder Mitarbeiterinnen aus Staßfurts Partnerstadt Lehrte begrüßen konnte. Er bat sie, seiner Amtskollegin Bürgermeisterin Jutta Voß die besten Grüße auszurichten. "Wir treffen uns beim Salzlandfest im Juni das nächste Mal in Staßfurt", sagte René Zok.

Er dankte den Ausstellern für ihre Bereitschaft, den Besuchern ihr umfangreiches Leistungsangebot und ihre Neuentwicklungen vorzustellen und gratulierte allen Frauen zu ihrem Ehrentag.

"Hier bekommen sie alles geboten, was Frauen so lieben", sagte Zok unter Hinweis auf die Möglichkeit, das eine oder andere - wie zum Beispiel Blumen oder andere Pflanzen - einkaufen zu können. Derweil hätten die Männer die Gelegenheit, sich über eine neue Hausfassade oder andere wichtige Investitionen zu informieren. Zok ging selbst mit gutem Beispiel voran und orderte für seine Mutter einen dicken Blumenstrauß.

An den Messeständen präsentierten sich unter anderem gleich zwei Polsterbetriebe, die dem alten Handwerk die Treue halten, mehrere Krankenversicherungen, Maler- und Lackierbetriebe, ein Küchenstudio, der Verein Haus und Grund, die Stadt Staßfurt, die Stadtwerke und die Erdgas Mittelsachsen GmbH (EMS), die Lebenshilfe "Bördeland" GmbH, eine Hohenerxlebener Pension, die stark expandiert ist, die Volksstimme und, und, und ...

An vielen Ständen gab es etwas zu gewinnen - und wenn es nur neue Erkenntnisse oder ein Werbegeschenk waren.

Auf dem Außengelände herrschte fast Volksfestcharakter. Dort unterhielten die Schalmeienkapelle Groß Börnecke, die Line Dancer, das Jugendblasorchester Staßfurt, der Männerchor des Staßfurter Handwerks und das Duo Rosenhahn und Bassüner die Gäste.

Die Stadtwerke-Chefin war mit der Besucher-Resonanz sehr zufrieden. Sie freut sich schon auf die zehnte Messe.

 

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