Löderburg (jsg). Nach ihrem ersten Treffen im Jahre 1999 fanden sich die ehemaligen Technologen der Staßfurter Chemieanlagenbauer nunmehr bereits zum achten Mal, diesmal wiederum in der Gaststätte "Am Löderburger See", zusammen.

Ihr damaliges Betätigungsfeld reichte von der Fertigungstechnologie mit den Schwerpunkten Drehen, Bohren, Fräsen und Hobeln, sowie der Schweiß- und Brenntechnik, der Gießereitechnologie über den Werkzeug- und Vorrichtungsbau, der Planungs- und Entwicklungstechnologie bis hin zur Belegausfertigung.

Eingangs gedachten die Teilnehmer den seit dem letzten Treffen verstorbenen Kollegen. Dann wurde kräftig in den Erinnerungen gekramt, Gedanken ausgetauscht und Fotos machten die Runde. Sie waren entsprechend der damals geltenden Leitungsstruktur dem Haupttechnologen und damit dem technischen Direktor unterstellt, jedoch in verschiedene Abteilungen und Brigaden unterteilt. Letztlich kannten sie sich aber alle Beteiligten noch.

Eines haben sie gemeinsam. Sie haben an der Entwicklung der Firma von einem Maschinen-Apparatebaubetrieb zu einem hochmodernen Chemieanlagenbaukombinat entschei- dend mitgewirkt. So zum Beispiel bei der Einführung der CNC-Technik in der Zerspannung, der lasergesteuerten Schneid- und Brenntechnik, der Titanverarbeitung und der Herstellung von legiertem Kugelgraphitguss, um nur einiges zu nennen.

Viele der Technologen haben von der Lehre bis zur Abwicklung nach der Wende ausschließlich in dem Betrieb in der Atzendorfer Straße gearbeitet. An der Spitze stehen dafür zum Beispiel Kurt Gaßmann, Robert Neugebauer, Kurt Graf und Hartmut Graul, die auf eine über 50-jährige Tätigkeit zurückblicken können. Man könnte noch viele weitere aufführen. Stolz auf "ihren" Betrieb sind sie jedenfalls heute noch.