Alles Wissenswerte zum Thema Geld brachte Heike Junghans von der Jugendbank cash’n fun den Kindern der vierten Klasse der Grundschule Westeregeln näher. Gemeinsam wurde auch mit Geld gerechnet. Heike Junghans zeigte sich vom Wissen der Kinder begeistert.

Westeregeln. Natürlich wissen die Kinder in der vierten Klasse schon, mit welcher Währung in Deutschland bezahlt wird, welche Münzen und Scheine es gibt und welche Farben diese haben. Doch woher kommt das Geld eigentlich, wie entwickelte sich das Zahlungsmittel im Laufe der Jahrhunderte?

Diese und weitere Fragen beantwortete Heike Junghans den Schülern der vierten Klasse der Grundschule Westeregeln in dieser Woche. "Ich hoffe, dass ich euch heute einiges über das Geld beibringen kann", begrüßte Heike Junghans von der Jugendbank cash’n fun der Salzlandsparkasse die Kinder. Extra für diesen Tag hatte sie einen ganzen Hefter voller neuer Informationen und Beispiele mitgebracht.

Doch zunächst zeigten ihr die Jungen und Mädchen, dass sie sich schon sehr gut mit dem Euro auskennen. Nacheinander zählten sie die Farben der Scheine auf und berichteten von den unterschiedlichen Münzen. Auch das vor dem Euro in Deutschland mit der D-Mark bezahlt wurde, wussten die Grundschüler.

Es dauerte nicht lange, da kramten die Kinder nach ihren Geldbörsen und schauten sich ihr Taschengeld ganz genau an. Schnell mussten sie feststellen, dass die Bilder auf den Münzen ganz unterschiedlich aussehen. "Das liegt daran, dass wir nicht nur in Deutschland mit dem Euro bezahlen. Auch andere Länder haben diese Währung. Und jedes Land hat seine ganz eigene Prägung. Während wir unter anderem den Bundesadler auf unserem Geld haben, ist es in Spanien oder Italien etwas anderes", erklärte Heike Junghans. Nachdem alle die einzelnen Münzen gesichtet hatten, erklärte die Sparkassen-Mitarbeiterin den Kindern die Entstehung des Geldes.

Rechnen macht den Kindern Spaß

"Als es noch kein Geld gab, wurde alles getauscht. Was es selten gab, galt als wertvoll. So auch Muscheln. Also galten diese als Zahlungsmittel. Daraus entwickelten sich dann die Münzen. Der Wert wurde anhand des Gewichtes bestimmt", machte Heike Junghans den Grundschülern deutlich. Die Chinesen hatten dann die Idee, auch Scheine als Zahlungsmittel zu verwenden. "Sie wollten einfach eine Lösung dafür finden, dass man nicht immer die schweren Münzen mit sich herum schleppen musste. Karl der Große brachte die Scheine dann auch nach Deutschland", erklärte die junge Frau. Gespannt lauschten ihr die Kinder und konnten es kaum erwarten, mit ihrem Geld zu rechnen. Denn auch das gehört zum richtigen Umgang mit dem Zahlungsmittel dazu.

 

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