Die sanierungsbedürftige Geh- und Radwegebrücke zwischen Gänsefurth und Staßfurt soll durch einen Neubau ersetzt werden. Der Hauptausschuss gab in Hecklingen Dienstag-abend grünes Licht und leitete die Beschlussvorlage einer Finanzierungsvereinbarung, die die Stadt Hecklingen mit der Stadt Staßfurt dabei treffen will, an den Stadtrat weiter. Er wird am 8. Februar entscheiden.

Gänsefurth (nme). Die Baumaßnahme sieht vor, die alte Stahlbogenbrücke über die Bode zu demontieren und zu entsorgen. Geplant ist, eine neue Geh- und Radwegebrücke als Fachwerktrogbrücke aus Aluminium mit einer Länge von 38 Metern und einer Breite von 2,50 Metern neu aufzubauen.

Die Notwendigkeit der Maßnahme begründete die Leiterin des Bau- und Ordnungsamtes der Stadt Hecklingen Sigrid Bleile damit, dass in den vergangenen Jahren immer wieder Ausbesserungsarbeiten an der stark frequentierten Brücke notwendig gewesen seien. Die Brücke sei zum Ärgernis geworden, auch weil alte Holzbohlen oft kaputt waren und die Stellen immer wieder geflickt wurden. Damit soll jetzt Schluss sein.

Eine Förderung ermöglicht den Ersatzneubau. Das restliche Geld teilen sich Hecklingen und Staßfurt. Denn die Brücke liegt auf der Gemarkungsgrenze (40 Prozent Staßfurt, 60 Prozent Hecklingen) und gehört beiden Städten. Auf Hecklingen würden Eigenmittel in Höhe von 29 700 Euro zukommen.

Wenn alles fertig ist, würde die Stadt Staßfurt die Baulast der gesamten Brücke, also auch der Anteil der auf der Gemarkung der Stadt Hecklingen liegt, komplett übernehmen, sodass für Hecklingen künftig Kosten für Erhaltung und Instandsetzung entfallen. Im Gegenzug müsste die Stadt aber eine Ablöse in Höhe von 18 371 in fünf Jahresscheiben zahlen.

Die Stadt Staßfurt würde damit das Bauwerk übernehmen. Der Grund und Boden bliebe bei der Stadt Hecklingen.

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