Auch wenn das Jahr 2011 schon ein paar Tage alt ist, wollte es die Stadt Egeln nicht versäumen, sich bei allen, die sich engagieren, zu bedanken. Daher hatte Bürgermeister Reinhard Luckner in dieser Woche Vereine, Stadträte und Gewerbetreibende in das Rathaus zum Neujahrsempfang eingeladen.

Egeln. Der Neujahrsempfang der Stadt Egeln soll wieder zu einer Tradition werden. Das jedenfalls versprach Bürgermeister Reinhard Luckner. Er hatte in diesem Jahr Stadträte, Vereine und Unternehmer zum Empfang in den Rathaussaal eingeladen. "Die CDU hatte jahrelang den Neujahrsempfang sehr erfolgreich durchgeführt. Die Stadt Egeln hatte dann versucht, diese Tradition zu übernehmen", erklärte Luckner. Doch leider sei dies etwas eingeschlafen. Das solle sich nun wieder ändern.

Die Stadt Egeln hatte alle eingeladen, die sich im kulturellen oder politischen Leben engagiert haben. Aber auch Unternehmer und Gewerbetreibende bekamen eine Einladung. Der Bürgermeister nutzte diesen Empfang, um einmal Danke zu sagen. "Sie alle beteiligen sich am Leben in Egeln", lobte er.

"Der Stadtrat hat wieder einiges bewegt"

Einen besonderen Dank sprach Luckner den Mitarbeitern des Bauhofes aus. Sie haben einen starken Winterdienst geleistet. "Mit veralteter Technik haben es die Bauhof-Mitarbeiter mit Hilfe von guten Ideen geschafft, die Straßen und Gehwege in der Stadt so gut wie möglich eis- und schneefrei zu halten", so der Bürgermeister. Gleichzeitig sei er froh, dass Egeln nur eine Kleinstadt ist. Sonst wären die Probleme sicherlich noch größer gewesen. Und nach dem Winter kam sofort das Hochwasser. Auch dort haben die Mitarbeiter des Bauhofes ihren Beitrag geleistet.

Dem Stadtrat sprach der Bürgermeister ebenfalls ein Dankeschön aus. "Die Mitglieder haben mit ihren Beschlüssen wieder einiges bewegt. Wir haben alles versucht. Aber wenn uns vom Landkreis Knüppel zwischen die Beine geworfen werden, können auch wir nichts mehr machen", sagte Luckner und spielte damit auf die immer noch gesperrte Schloßstraße an. Der Kreis habe der Stadt dort einen Schildbürgerstreich gespielt und einen Bauzaun vor das baufällige Haus gesetzt. "Die wissen doch nicht, was sie uns damit antun", unterstrich Luckner. Denn die Schloßstraße sei die Zufahrt zur Wasserburg, die ein Aushängeschild und das Wahrzeichen der Stadt sei.

Trotzdem schaffe es Uwe Lachmuth immer wieder, die Besucher auf die Burg zu ziehen. "Ich möchte mich für die vielen Ideen bedanken, die Uwe Lachmuth einbringt. Jeder kann sich vorstellen, dass es auf der 800 Jahre alten Burg immer etwas zu tun gibt. Uwe Lachmuth bringt immer wieder neue Vorschläge, schafft es, die Stadt Egeln und die Wasserburg weit über die Grenzen hinaus bekannt zu machen", lobte Bürgermeister Luckner. Er sei froh, dass man die Wasserburg nicht an die Verbandsgemeinde übergeben habe. "Natürlich kostet das alles auch Geld. Doch Dank vieler Geldgeber, lassen sich zahlreiche Vorhaben umsetzen. Ein Dank sei da an die Gewerbetreibenden und Unternehmen gerichtet", so Luckner weiter. Gleichzeitig lobte er auch des Engagement des Fördervereins der Wasserburg.

Als wesentliche Bestandteile der besonderen Art der Stadt Egeln nannte der Bürgermeister auch die Klosterkirche und die Stadtkirche St. Christophorus. Ein Dank richtete Luckner in diesem Zusammenhang an den Superintendent Michael Wegner und an dessen Frau Pfarrerin Sabine Wegner. "Beide bringen sich im Interesse der Stadt Egeln ein und ergreifen Initiative. So auch beim Erhalt des Gymnasiums", freute sich Luckner.

Die drei Schulformen seien außerdem ein Punkt, die die Stadt Egeln lebenswert machen. "Diese müssen erhalten werden. Nicht zuletzt erreichen wir das mit dem Schulanbau am Schulzentrum an der Wasserburg. 3,4 Millionen Euro aus der EU-Schulbauförderung haben wir dafür bekommen. Eine gute Grundschule ist auch die Grundlage für ein Gymnasium", unterstrich Luckner.

Der Bürgermeister hob auch die Arbeit der Vereine in der Stadt Egeln hervor und nannte unter anderem den Europäischen Partnerschaftsverein, den Heimatverein sowie den Schützenverein "Bleckendorf". Letzterer richtet im Sommer sogar das Kreisschützenfest in Egeln aus.

"Die Chöre sind ein Aushängeschild für die Stadt"

Ein Dankeschön richtete er auch an die Kitas in der Stadt. "Dort wird die Vorarbeit für die Schulen geleistet. Ich bin froh, dass wir in Egeln zwei Einrichtungen haben", so Reinhard Luckner weiter.

Wenn man von Egeln spricht, dürfen natürlich auch die Dance-Factory und die Pop-Mäuse nicht ungenannt bleiben. "Die Mädchen haben unsere Stadt weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Das können wir auch dem Elan von Doris Pirwitz verdanken, die die Mädchen trainiert", erwähnte der Bürgermeister. Gleiches gelte für die Chöre der Stadt. Der Gemischte Chor Egeln e.V. und der Kammerchor Young Voices seien ein Aushängeschild für die Stadt. Und so können sich in diesem Jahr Fans der Chormusik wieder auf das Internationale Chorfestival "Sine musica nulla vita" freuen, das in Egeln stattfindet.

Und natürlich blieb auch der Christophorus-Laden in Egeln nicht unerwähnt. "Ich bin froh, dass wir diese Einrichtung in Egeln haben und danke denen, die ihre Freizeit opfern und Menschen nicht nur aus der Stadt Egeln helfen", erklärte Luckner, bevor er sein Glas erhob und das Buffet eröffnete.

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