Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hecklingen haben das Jahr 2010 auf ihrer Jahreshauptversammlung Revue passieren lassen. Vom neuen Löschfahrzeug bis hin zur immer wichtiger werdenden Arbeit der Einheit für Funkkommunikation – in seinem Rechenschaftsbericht sprach Wehrleiter Heinz Broda die wichtigsten Meilensteine der zurückliegenden Monate nochmals an. Auch zahlenmäßig gab er Einblick in die Arbeit seiner Truppe.

Hecklingen. 51 Stunden waren die Hecklinger Kameraden im zurückliegenden Jahr an Brand- und Einsatzstellen unterwegs, 28 Mal mussten sie ausrücken. 254 Kameraden halfen dabei mit. Zu diesem Ergebnis kam Wehrleiter Heinz Broda in seinem Rechenschaftsbericht. Auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hecklingen wurde er im Beisein vieler Gäste verlesen.

Hecklingens Bürgermeister Hans-Rüdiger Kosche und Ortsbürgermeister Gregor Butscher zählten ebenso dazu wie Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Ehren- und Alterskameraden der Wehr sowie die Wehrleiter der Ortsfeuerwehren Schneidlingen und Groß Börnecke.

Alle lauschten gespannt den Ausführungen Brodas. Er berichtete, dass der Personalbestand gegenüber dem letzten Jahr konstant geblieben ist. Die Wehrleitung ist ihm zufolge aber nicht ganz so zufrieden. Immerhin seien von den 47 aktiven Kameraden nicht immer alle in Hecklingen vor Ort und somit auch nicht immer greifbar für Einsätze. Neue potenzielle Mitglieder für die Arbeit in der Feuerwehr zu interessieren, sieht Broda als Teil der Nachwuchsarbeit.

Er erinnerte weiter an den technischen Neuzugang des lang ersehnten Löschfahrzeuges am 28. Juli des vergangenen Jahres. Zusammen mit dem Bürgermeister und einigen Kameraden sei man ins Werk gefahren, um den nagelneuen Lösch-LKW vom Typ "HLF 20 /16" zu übernehmen. Auch an den Sektempfang auf dem Hof, als das Fahrzeug erstmals den Depothof befuhr, erinnerte Broda sich gern.

Landkreis Wittenberg dankt für Hilfeleistung

Zudem teilte er mit, dass die Hecklinger Einheit für Funkkommunikation im Salzlandkreis jetzt einen neuen höheren Stellenwert erhalten hat, somit wurde die Funkmannschaft 2010 zu mehreren überörtlichen Einsätzen gerufen und eingesetzt. So waren sie zweimal im Hochwassereinsatz an der schwarzen Elster im Landkreis Wittenberg oder zur MANV-Übung (Massenanfall von Verletzten-Übung) des Salzlandkreises im Tarthuner Wöhl.

Kosche sprach anschließend im Namen des Landrates des Landkreises Wittenberg Jürgen Dannenberg den Kameraden dafür Dank aus und übermittelte Grüße mit einer großen Ehrenurkunde. Über neue anstehende Aufgaben benachrichtigte der Stadtwehrleiter seine Kameraden. Wenn im März der Flugbetrieb auf dem Flughafen Cochstedt beginnt, werde sich auch das Aufgabengebiet der Hecklinger Feuerwehren erweitern.

Schließlich ging der Wehrleiter auf den Beitrag seiner Kameraden zum aktiven Leben in der Stadt ein. Vom Einsammeln der alten Weihnachtsbäume im Januar über die Absicherung bei den Sportveranstaltungen in Gänsefurth bis hin zum Treffen der Alterskameraden.

Nach dem Rechenschaftsbericht des Wehrleiters wurden Kameraden befördert und ausgezeichnet (siehe Infokasten).

Besonders erfreut war der Leiter der Jugendwehr Steffen Bruchhardt über eine private finanzielle Unterstützung der Jugendfeuerwehr durch das ehemalige Stadtratsmitglied Charlotte Feist, die die Spendennachricht überbringen ließ.

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