Im Museum auf der Wasserburg in Egeln wurde am Sonntagnachmittag eine neue Sonderausstellung eröffnet. Gezeigt werden Werke der großen und kleinen Mitglieder der Malschule von Klaus Gumpert. Das Interesse an der Ausstellung war groß. Die Besucherzahlen brachen den Rekord.

Egeln. Mit so vielen Besuchern hatte am Sonntagnachmittag sicherlich kaum jemand gerechnet. Im Museum auf der Wasserburg in Egeln wurde am Wochenende eine neue Sonderausstellung eröffnet. Gezeigt werden Werke, die in der Malschule von Klaus Gumpert entstanden sind. Die großen und kleinen Künstler zeigen, was sie bei Gumpert gelernt und umgesetzt haben.

Doch bevor die Ausstellung für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, versammelten sich die Besucher im Trauzimmer auf der Wasserburg. Die Stühle reichten dort nicht aus. Die Türen zum Museum und nach draußen mussten offen gelassen werden, damit alle Gäste auch etwas hörten.

Besucher zeigen sich begeistert

Museumsleiter Uwe Lachmuth zeigte sich vom Interesse an der Ausstellung begeistert: "Ich kann sagen, dass diese Besucherzahlen absoluter Rekord sind. So etwas habe ich hier noch nicht erlebt." Und wie es sich für eine richtige Vernissage gehört, gab es nicht nur Leckerbissen für die Augen, sondern auch für die Ohren. Juliane Püchel und Norman Zergänge verzauberten auf musikalische Art und Weise die zahlreichen Besucher, die sichtlich berührt waren. Einheitliches Nicken und der lange Applaus waren ein Zeichen, dass es ihnen gefallen hat. Während Juliane Püchel mit ihrer Stimme begeisterte, wurde sie gekonnt von Norman Zergänge auf der Gitarre und dem Keyboard begleitet. Sogar eine Zugabe wurde von den Beiden gefordert. "Ich habe dafür kaum Worte. Ich muss aber sagen, dass das eine musikalische Delikatesse war", sagte Malschul-Lehrer Klaus Gumpert.

Nach dem kleinen, aber feinen Konzert stellte Gumpert die Künstler vor. "Alle arbeiten in einer guten Atmosphäre in dieser Arbeitsgemeinschaft zusammen. Die Großen staunen über die Kleinen und andersherum ist es genauso. Gegenseitige Achtung und Kritik, die weiter anspornt, gehören dazu", so Klaus Gumpert weiter.

Den Besuchern zeigte sich dann eine ganz besondere Vielfalt an Werken – eine Vielfalt des kreativen Tuns. Die Künstler versuchten sich an verschiedenen Techniken. So sind unter anderem Radierungen, Aquarelle, Handzeichnungen oder Enkaustik-Bilder zu sehen. Und auch die Themen sind breit gefächert und reichen von Porträts, über Umweltprobleme und Musik bis hin zu Illusionen. Aber auch Kopien sind zu sehen. Dabei haben die großen und kleinen Schüler von Künstlern kopiert, um zu lernen und das wiederum umzusetzen.

Vor dem Raum, in dem die Bilder ausgestellt sind, bildeten sich lange Schlangen. Und so standen die Künstler für Fragen der Besucher zur Verfügung und hatten dabei viel zu tun.

 

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