Staßfurt (kae). Fantasie, Traumwelten, Poesie – es gibt viele Gründe, warum ein Zirkus nie an Faszination verliert. Einige davon brachten 13 Schüler der Förderschule Pestalozzi gestern auf die Bühne. Das gut 60-minütige Theaterstück, in dem es um eine unglückliche Zirkusdirektorin geht, die die Faszination der Manege wiederfinden soll, stammt aus der kreativen Feder der Schüler selbst. Unterstützung fanden sie bei den Schauspielern des Ensembles Kerubim.

Bereits zum zweiten Mal nahmen die 12- und 13-Jährigen am sogenannten "Klatsch"-Projekt (kulturelles Lernen an Theater und Schule) des Landeszentrums für Spiel und Theater Sachsen-Anhalt e.V. teil. Ziel des Projektes sei, die enge Kooperation zwischen Schule und freiem Theater zu fördern, erklärt Ensemble Mitglied Kerstin Wentzek. "Sowohl für uns als auch für die Schüler ist diese Arbeit zweifelsohne eine Bereicherung."

Nunmehr sechs Monate haben die Nachwuchsschauspieler geprobt. Zahlreiche kleine artistische Einlagen galt es zu studieren. Texte mussten auswendig gelernt und Abläufe geprobt werden. Doch wie so oft im Leben: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

Kaum ist die letzte Vorstellung über die Bühne gegangen, wird schon über etwas Neues nachgedacht. "Wenn alles klappt, werden wir zu Weihnachten wieder auf der Bühne stehen", verrät Kerstin Wentzek. "Aber, pssst."

 

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