Staßfurt. Oberbürgermeister René Zok (parteilos) hat dem Wettkampfteam der Freiwilligen Feuerwehr Staßfurt, das am Wochenende in Niedersachsen am Landesausscheid im Feuerwehrkampfsport in der Disziplin "Traditioneller Wettkampf" teilgenommen hatte (Staßfurter Volksstimme berichtete), zum hart erkämpften ersten Platz gratuliert. In Asendorf starteten 44 Mannschaften aus Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Hamburg. Die Staßfurter belegten insgesamt Platz 22.

Doch dahinter steckt mehr: Denn mit dieser tollen Leistung qualifizierten sich die Blauröcke zugleich als Landesmeister von Sachsen-Anhalt. Sie werden im nächsten Jahr in Cottbus an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen.

Stadtoberhaupt René Zok hatte es sich nicht nehmen lassen, die an den Start gegangenen Kameraden aus den Ortsfeuerwehren Atzendorf, Brumby, Löderburg und Staßfurt nach Asendorf bei Bruchhausen-Vilsen im benachbarten Bundesland persönlich zu begleiten und sie dort auch kräftig zu Höchstleistungen anzufeuern.

Wie Oberbürgermeister René Zok mitteilte, seien die Aktivitäten zur Teilnahme an diesen Wettbewerben von den Löderburger Kameraden ausgegangen. Sie hätten sich schon viele Jahre lang auf diese Höhepunkte im Feuerwehrkampfsport vorbereitet und konnten auch die Kameraden aus Atzendorf, Brumby und Staßfurt dafür begeistern.

"Wir haben das gesteckte Ziel erreicht. Damit hat sich das wöchentliche Training der letzten drei Monate ausgezahlt", stellte Stadtwehrleiter Olaf Simon nicht ohne Stolz fest. Darüber hinaus habe die Staßfurter Mannschaft durch ihr gutes Ergebnis auch das Bundesleistungsabzeichen des Deutschen Feuerwehrverbandes in Bronze erkämpfen können. Die Auszeichnung konnten die Teamleiter aus den Händen von Hans-Peter Köger, dem Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes, entgegennehmen.

In diesem Zusammenhang dankte Stadtwehrleiter Olaf Simon besonders den Vorständen der Kreisfeuerwehrverbände Aschersleben-Staßfurt und des Salzlandkreises, dem Amt für Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienst des Salzlandkreises, dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Staßfurt sowie zwei Firmen der Stadt für ihre finanzielle und materielle Unterstützung. Dadurch seien die materiellen Grundlagen für diese guten Leistungen gelegt worden.

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