Zum achten Mal öffnete gestern traditionell am Muttertag die Staßfurter Haus- und Freizeitmesse auf dem Gelände der Stadtwerke ihre Pforten.

Staßfurt. Oberbürgermeister René Zok (parteilos) äußerte sich bei der Eröffnung erfreut darüber, dass insgesamt rund 40 Aussteller, und damit mehr als im vergangenen Jahr, den Weg in den Athenslebener Weg gefunden hatten, um ihre Produkte und Dienstleistungen einem großen Kundenkreis zu präsentieren.

Das Spektrum war breit gefächert. Es reichte von der Lebenshilfe, über die Volkssolidarität, die Stadtwerke, die Sparkasse, die Erdgas Mittelsachsen GmbH (EMS) sowie die Städte Staßfurt und Lehrte, bis hin zur Volksstimme, zum Fahrzeugmuseum Glöthe und zu renomierten Handwerksbetrieben der Stadt.

An deren Ständen konnte man sich zum Beispiel Tipps und Termine für die perfekte Baufinanzierung, den Einbau von neuen Kaminen, Küchen und Badewannen einschließlich Duschen sowie für das Malern der eigenen vier Wände oder zur Erneuerung der Hausfassade zu holen.

Auf dem Freigelände wurden Kommunalfahrzeuge sowie Haus- und Gartengeräte vorgestellt, die den Einsatz auf der eigenen Parzelle bedeutend erleichtern sollen.

Die Volksstimme beriet die Kunden nicht nur zu Abofragen, sondern lud auch zu einem kleinen Gewinnspiel ein und verkaufte den Ersttagsbrief der Biberpost zum Flämingfest in Zerbst.

"Erstmals dabei waren in diesem Jahr auch Firmen aus der ehemaligen Gemeinde Förderstedt, die zum 1. Januar 2009 eingemeindet worden war", freute sich Elke Heitmann von den Stadtwerken, bei der die organisatorischen Fäden zusammenliefen.

Dabei handelte es sich um die Firma Kunststofftechnik Förderstedt, die hauptsächlich Zierelemente für die Möbelindustrie herstellt sowie um das Küchenstudio aus Atzendorf.

Für viele Aussteller sei es in Staßfurt anders als anderswo noch erschwinglich, sich an der Haus- und Freitzeitmesse zu beteiligen, verwies Zok auf die Standgebühren.

Er bat die Unternehmen, den Stadtwerken als Veranstalter auch in Zukunft die Treue zu halten.

Viele Unternehmen haben sich bereits für die 9. Staßfurter Haus- und Freizeitmesse, die im kommenden Jahr wieder am Muttertag stattfindet, angemeldet, um dem Publikum neue Techniken und Leistungen vorstellen zu können, sagte Elke Heitmann.

Über 870 Frauen geehrt

Die Besucherzahl war zur Eröffnung um 10 Uhr, als die Schalmeienkapelle Groß Börnecke aufspielte, nicht gerade berauschend. Sie steigerte sich aber im Laufe des Tages wegen des recht guten Wetters zunehmend. Der Regen, der alles ins Wasser hätte fallen lassen können, kehrte zum Glück erst am Abend wieder zurück.

Bis gegen 16.30 Uhr konnte der Juniorchef des Grünen Zentrums, Roman Binder, am Eingangsbereich allein rund 870 Frauen begrüßen. Sie wurden dort im Namen aller Aussteller aus Anlass des Muttertages mit einer Rose empfangen, was bei den so Geehrten sehr gut ankam. Zugleich gratulierte auch das Stadtoberhaupt am Muttertag allen Müttern im Namen des Stadtrates und der Verwaltung zu ihrer Lebensleistung.

Für die Unterhaltung der Gäste sorgten die Schalmeienkapelle Groß Börnecke, die den Spielmannszug Tarthun ersetzte, das Jugendblasorchester Staßfurt (JBO ) unter Leitung von Jörg Buschmann, die Band "Check In", die Tanzgruppe der "Lebenshilfe" Bördeland gGmbH sowie ein Double von Schlagerstar Helene Fischer.

Aber auch für das leibliche Wohl der Gäste war wie immer ausreichend gesorgt. Selbst auf ein kühles Eis aus Staßfurter Produktion brauchte niemand an diesem Tag zu verzichten.

Ein Lob den Stadtwerken für ihr Engagement ohne das diese Leistungsschau des örtlichen Handwerks und der Gewerbetreibenden nicht möglich gewesen wäre. Bleibt zu hoffen, dass sich im nächsten Jahr noch mehr Firmen beteiligen und noch mehr Besucher die Messe erkunden. Es lohnt sich!

   

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