Ein großes Dankeschön richtet der Teenie-Treff an den Steinmetz Klaus Schneeberg. Unlängst zerbrach in der Jugendeinrichtung die Marmorplatte ihres geliebten Tisches. Da die Gelder für eine Reparatur fehlten, baten sie den Kunsthandwerker um Hilfe. Selbstlos reparierte dieser den Tisch und bereitete den Jugendlichen damit eine große Freude. Ein weiteres Dankeschön möchte der Teenie-Treff auch an Hagen Abromeit und Thomas Harberlah vom Poolbillardclub "Break One" Aschersleben richten. Diese veranstalteten in der Jugendeinrichtung ein Billardturnier und zeigten den Jugendlichen viele Tipps und Tricks. (ae)

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"Die Gesprächsabsage des Landrates zum Volksstimme-Klinik-Forum an seine ihm anvertrauten Bürger der Staßfurter Region kommt dem Werfen eines Fehdehandschuhs gleich. Das habe ich nicht einmal bei Landrat Leimbach erlebt, obwohl wir uns zum Thema Kliniken bis aufs Messer bekämpft hatten", sagte Staßfurts Ex-Bürgermeister Martin Kriesel. Durch die damaligen Proteste habe man noch Schlimmeres verhindern können, aber was jetzt passiere, raube der Staßfurter Klinik jegliche Zukunft. Angesichts des Kostendrucks und Ärztemangels sei eine Spezialisierung der Kreiskliniken vernünftig, aber bitte mit Staßfurt und nicht dagegen. Das was als Konzept bekannt sei, lasse den Abbau weiterer medizinischer Leistungen in Staßfurt und eine mögliche endgültige Schließung befürchten. Kriesel: "Und genau das hätte der Landrat öffentlich vor seinen Bürgern widerlegen können. Sein Verhalten ist politisch und moralisch nicht nachvollziehbar, denn wir brauchen einen Landrat nicht nur bei netten Veranstaltungen, sondern dann, wenn es für uns als Bürger einmal eng wird." Der Ex-Bürgermeister erinnerte daran, dass das Krankenhaus Staßfurt mit seinen zirka 140 Jahren zu den ältesten in Sachsen-Anhalt gehört und den Staßfurtern immer viel bedeutet habe. Obwohl die Stadt seit der DDR-Zeit nicht Betreiber war, dies war der Landkreis, habe sich die Kommune immer aktiv für den Erhalt eingebracht. "Als Eigentümer von Grund, Boden und Immobilie haben wir keine Pacht oder Miete vom Landkreis für die Frauenklinik erhoben. Der Kreisverkehr an der Bahnunterführung wurde eigens für die direkte Anbindung des Krankenhauses gebaut, um den Rettungsfahrzeugen den kürzesten Weg zu garantieren. Dies sollte der Landkreis bedenken", sagte Kriesel. Er hebe aber nicht nur den moralischen, sondern auch den rechtlichen Zeigefinger. Der Kreistag und der Landrat seien zum Teil auch von den Bürgern der Region Staßfurt gewählt worden. Sie hätten somit ein Recht auf Einbeziehung und öffentliche Gespräche. Zum anderen zahle die Stadt an den Landkreis eine jährliche Umlage von zirka 10 Millionen Euro. Hierfür müsse man erwarten, dass auch Konzepte für uns entwickelt und die Stadt einbezogen werde. Kriesel: "Verweigert man sich und wirft den Fehdehandschuh, muss unsere Reaktion umso entschlossener sein!"

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Es ist noch gar nicht lange her, da liefen die Schüler des Dr.-Frank-Gymnasiums anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens unzählige Kilometer, um Geld zu sammeln. 4500 Euro sind so zusammen gekommen. Was mit dem Geld konkret passieren wird und wer die fleißigen Spender und Sponsoren waren, das ist nun auf der Internetseite der Schule (www.dr-frank-gymasium.de) unter der Rubrik Förderverein nachzulesen. Darüber informierte Petra Michalak, Lehrerin und Mitglied des Schulfördervereins, die Staßfurter Volksstimme. (ae)