Die Mitarbeiter unseres Landratsamtes haben offensichtlich nicht genügend zu tun, glaubt Hans-Jürgen Strecker aus Staßfurt. " Anders erklärt sich nicht, wie man auf solch einen Unsinn wie Krankenhausschließung in Staßfurt und jetzt auch noch Schließung der Notarztstandorte in Staßfurt und Egeln kommen kann. Da muß man schon viel Langeweile haben, um sich so etwas auszudenken ", sagte der Volksstimme-Leser. Er schlägt stattdessen vor, Zweidrittel der Mitarbeiter des Landratsamtes zu entlassen. Streuer : " Das führt nicht nur zur sofortigen Einsparung von 50 Prozent der Personalkosten, sondern schützt uns auch gleichzeitig vor weiterem gedanklichem Schwachsinn aus dieser Richtung !" ( rk )

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Gerhard Fiedler aus Schneidlingen musste kürzlich im Krankenhaus Staßfurt stationär behandelt werden. Auf der Inneren Station 3 wurde er als Patient aufgenommen und nach ärztlichen Erkenntnissen rund um die Uhr vorbildlich versorgt. Dafür möchte sich Gerhard Fiedler bei den Ärzten, Schwestern sowie beim Pfl egepersonal recht herzlich bedanken. " Ich war sichtlich gerührt, mit welchem medizinischen Aufwand ich dort gepfl egt wurde. Dadurch konnte ich das Krankenhaus schon nach wenigen Tagen wieder verlassen ", sagte Fiedler. Die Stadt Staßfurt, welche als Mittelzentrum eingestuft sei, könne sich glücklich schätzen, eine solche moderne Klinik zu besitzen. " Ich bin glücklich ", so Fiedler, " ein solches Krankenhaus, das gut erreichbar ist und über ausreichend Parkmöglichkeiten verfügt, in der Nähe zu haben. " So sollte es auch in Zukunft bleiben. Deshalb wendet sich der Schneidlinger mit der Bitte an Ministerpräsident Wolfgang Böhmer : " Werfen Sie alle Ihre Fähigkeiten in die Waagschale, so dass diese Klinik noch lange Bestand hat. " ( rk )

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Nun hat er sie auch gefegt die Rathaustreppe seiner Heimatstadt Hecklingen. An seinen 30. Geburtstag musste Björn Wetzel zum Gespött seiner Freunde und Verwandten im Village-People-Kostüm und Küchenschürze die Treppe des Rathauses vom Schmutz befreien. Tausende Kronkorken, die um das Rathausportal verstreut waren, mussten zusammen gesammelt und gefegt werden, so verlangen es gelebte Traditionen in Hecklingen, wenn man in diesem Alter noch nicht verheiratet ist. An der zukünftigen Frau kann es nicht liegen, denn Christine Breidenbach aus Löderburg möchte schon, da sich nun endlich auch Nachwuchs angekündigt hat. Wenn es die Zeit zulässt, wird der selbstständig arbeitende gelernte Zimmermann Björn seine Freundin auch heiraten, versprach die junge Frau sicher. Nach dem Fegen ging es in das Haus der Wetzels, um weitere lustige Sachen zu erleben, dort wurde ihm zum Beispiel das Türklinkenputzen angedroht, was immer das heißen mag. ( vmü )