Staßfurt. Sein Hab und Gut verlor ein Staßfurter Ehepaar am Sonntagnachmittag, gegen 15 Uhr, bei einem Wohnhausbrand. Die 54 und 56 Jahre alten Hauseigentümer blieben unversehrt. Sie befanden sich bei strahlendem Sonnenschein im Hausgarten, als das Feuer ausbrach. Die Pressestelle des Polizeireviers Salzland spricht davon, dass möglicherweise ein vergessener Kochtopf auf dem eingeschalteten Herd die Brandursache gewesen sei.

Mitarbeiter des Landeskriminalamtes ermittelten gestern noch weiter.

Der Sachschaden wird auf 220 000 Euro geschätzt. Das Haus ist völlig ausgebrannt und demzufolge unbewohnbar. Das Ehepaar wurde von der Tochter aufgenommen.

Durch den schnellen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren Staßfurt und Löderburg konnten die Schäden an den Nachbarhäusern in Grenzen gehalten werden. Zwei Bewohnerinnen der betroffenen Häuser erlitten einen Schock, ein Bewohner hatte mit Kreislaufproblemen zu kämpfen.

Während des Einsatzes zog sich ein Kamerad eine Brandwunde am Bein zu. Insgesamt waren 51 Feuerwehrleute im Einsatz, außerdem vier Rettungssanitäter, 13 Polizeikräfte, zwei Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams des Salzlandkreises und drei Mitarbeiter der Stadt. Die hohe Anzahl von Polizisten erklärt das Salzlandrevier mit der Vielzahl unvernünftiger Schaulustiger.