Egeln. Krankenschwester, Polizist oder doch Feuerwehrmann – schon ganz früh wissen Kinder, was sie später einmal werden wollen. Doch häufig ändert sich ihre Meinung in den laufenden Jahren. Trotzdem sollten sich Kinder und Jugendliche schon frühzeitig Gedanken machen, welchen Beruf sie später einmal erlernen wollen. Das weiß auch die Bundeswehr und gibt daher einen Berufwahlpass aus. In der Sekundarschule überreichte diese gestern Karsten Kleine, Wehrdienstberatungsoffizier der Bundeswehr, in den siebenten Klassen der Sekundarschule " An der Wasserburg " in Egeln.

" Berufsorientierung geht schon in der siebenten Klasse los. In diesem Pass sind zivile Berufe vorgestellt ", erklärte Karsten Kleine bei der Übergabe der Pässe an die Schüler. So können sich die Schüler schon frühzeitig ein Bild davon machen, welche Anforderungen an sie in den einzelnen Berufen gestellt werden.

" Hauptaugenmerkt wird in den Pässen auf zivile Berufe gelegt. Aber auch diese sind für die Bundeswehr wichtig. Die Bundeswehr ist ebenfalls Arbeitgeber und bildet auch in zivilen Berufen aus ", ergänzte der Wehrdienstberatungsoffizier.

1000 dieser Berufswahlpässe werden an Schulen im Gebiet der Wehrdienstberatung in Magdeburg kostenlos verteilt. Die Nachfrage danach ist allerdings viel größer. Rund 3000 Anfragen hat es bei der Wehrdiensberatung nach diesen Berufswahlpässen gegeben, die sonst nur käuflich zu erwerben sind.