Staßfurt. Die Artisten von Circus Constanze Busch haben die Herausforderung angenommen und ihr Zelt auf dem Neumarkt der Zirkusstadt Staßfurt aufgeschlagen. " Wie wir uns andere Programme anschauen, sind sicher auch fachkundige Probstfreunde mal neugierig darauf, was andere zu bieten haben ", meint Tigerdompteur Francesco Da Capo ( Rolf Cramer jun. ) mit Verweis auf das renommierte einheimische Familienunternehmen.

Das Programm des Mannheimer Zirkus, der sich als Nachfolger des österreichischen Nationalzirkus Knie versteht, liest sich auch ähnlich. Sibirische Tiger, rassige Pferde, eine Exoten-Gruppe mit riesigen Rindern – die größte Deutschlands, wie Dompteur Ben Berdino alias Benjamin Cramer sagt – natürlich auch Akrobatik, Jonglage und Clown gehören dazu.

Eine Herausforderung war unterdessen schon der Aufbau des Chapiteaus bei sibirischer Kälte. " Um die Zeltanker in den gefrorenen Boden zu treiben, haben wir einen ganzen Tag benötigt. Das ist normal in zwei Stunden erledigt ", erklärt Pressesprecher Bodo Wünsch gestern, während drinnen noch eifrig Eis gepickert wird. Doch zur ersten Vorstellung heute, 15. 30 Uhr, soll es in der Manege kuschlig warm sein, verspricht Wünsch. Das Zelt wird beheizt. 19 Uhr ist dann die nächste Vorstellung. Auch morgen ( gleiche Zeiten ) und am Sonntag, 15 Uhr, würden sich die Artisten aus Mannheim freuen, recht viele Zirkusfreunde im 800 Plätze fassenden Zelt begeistern zu können.