Staßfurt. Am 15. Mai wird die Badesaison in Staßfurt eröffnet, spielt das Wetter mit, können die Schwimmbegeisterten vielleicht auch schon Anfang Mai das kühle Nass genießen. Damit der Saisonstart gut über die Bühne geht, haben sich gestern zum ersten Mal die Verantwortlichen aus den Fachämtern Gebäudemanagement sowie Schule, Jugend und Kultur aber auch Mitarbeiter aus dem Eigenbetrieb Stadtpflege im Leopoldshaller Strandsolbad getroffen.

Unter der Leitung von Brigitte Hirschfeld ( Gebäudemanagement ) besprachen sie die Arbeiten, die notwendig sind, damit bei den ersten Sonnenstrahlen ein gesicherter Badebetrieb im Naturbad stattfinden kann. " Schwerpunkte liegen auf Baum- und Grünpflegearbeiten sowie auf der Instandhaltung von Spielgeräten, sanitären Anlagen und Gebäuden ", umreißt Hirschfeld die Aufgaben, die anstehen. Zunächst werden Bäume beschnitten oder entfernt, Arbeiten, die aus dem vergangenen Jahr noch notwendig sind. Außerdem müssten Rabatten und Grünanlagen auf Vordermann gebracht werden. " Zum einen müssen wir wilder Vegetation Herr werden, zum anderen ist es aber auch wichtig, keinen Platz zur Einnistung von Schädlingen aller Art zu bieten ", erklärt Hirschfeld. Der Fachbereich Gebäudemanagement, den sie leitet, arbeiten bei allen anfallenden Aufgaben mit dem Eigenbetrieb Stadtpflege zusammen. Gab es bisher noch Mitarbeiter über Qualifizierungsmaßnahmen der Agentur für Arbeit ( Ein-Euro-Jobber ), muss die Saisonvorbereitung in diesem Jahr einzig von Stadtpflegeleuten und den Hausmeistern des Gebäudemanagements bewerkstelligt werden. " Das bedeutet, dass wir einen begrenzten Kosten- und Personalpool haben. " Die Hausmeisterarbeiten müssten an anderer Stelle reduziert werden, der Eigenbetrieb Stadtpflege erkenne seine Aufgaben aus der Zielvereinbarung mit der Stadt. Zusammen mit dem Stadtpflegebetrieb werden auch die Spielgeräte und sanitären Einrichtungen gesichtet und vorbereitet.

Den Arbeiten im Außenbereich schließen sich solche an Gebäuden an. Der Fachbereich Schule, Jugend und Kultur ist hier federführend, damit zum Beispiel die Schwimmmeister, die zurzeit verwaltungsintern für die Saison verpflichtet werden, gut untergebracht sind. Außerdem soll das Kassenhäuschen saniert werden.

Neuer Sand, so Brigitte Hirschfeld, werde nicht an den Uferbereich gefahren. " So lange wie es keine technischen Maßnahmen zur Sicherung des Uferbereiches gegeben hat, sehen wir von der Sandaufschüttung ab, damit nicht noch mehr durch den Wind ins Wasser getragen wird ", erklärt die Gebäudemanagementchefin.

Insgesamt, so alle Beteiligten, liege man trotz des langen Winters – bis auf die Naturschutzmaßnahmen – gut in der Vorbereitungszeit und sei zuversichtlich, das Strandsolbad zur Saisoneröffnung für die Badegäste einladend gestaltet zu haben.