Staßfurt. Der Fachdienst Planung, Wirtschaftsförderung und Liegenschaften der Stadtverwaltung Staßfurt hat eine neue Broschüre über die Kommune herausgegeben. " Salzstadt Staßfurt – Tradition und Vielfalt " heißt die Neuerscheinung, die mit einer Startauflage von insgesamt 5000 Exemplaren auf den Markt gebracht wurde.

Auf insgesamt 68 Farbseiten werden die rund 30 000 Einwohner zählende Stadt, ihre Kulturund Freizeiteinrichtungen, die Ergebnisse des Stadtumbauprozesses im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA 2010, die Kirchen sowie die Ortsteile Athensleben, Atzendorf, Brumby, Förderstedt, Glöthe, Löbnitz, Hohenerxleben, Löderburg, Lust, Neu Staßfurt, Neundorf, Rothenförde, Rathmannsdorf und Üllnitz mit ihrer wechselvollen Geschichte vorgestellt.

Weitere Seiten widmen sich dem Salzlandtheater Staßfurt, dem Schloss in Hohenerxleben, der Stadt- und Regionalbibliothek und dem spätgotischen Schnitzaltar aus dem 15. Jahrhundert, der in der Kapelle am Servitas Altenpflegezentrums St. Johannes untergebracht ist.

Darüber hinaus sind das Stadt- und Bergbaumuseum und die Heimatmuseen beziehungsweise -stuben der Stadt mit ihren umfangreichen heimatgeschichtlichen Sammlungen in Atzendorf, Löderburg, Rathmannsdorf, Hohenerxleben aufgelistet. Dazu gehören aber auch das private Fahrzeugmuseum Staßfurt im Ortsteil Glöthe und die Ausstellung Rundfunk- und Fernsehtechnik in der Löderstraße 94 in Staßfurt-Nord.

Letztere zählt heute immerhin stolze 230 Rundfunk- und Fernsehgeräte, darunter auch Exemplare aus dem Jahr 1952, als die DDR-Fernsehgeräteproduktion in Staßfurt begann. Betreut wird diese Technikschau vom 2000 gegründeten Verein der Freunde der Staßfurter Rundfunk- und Fernsehtechnik.

Ebenso aktiv sind auch die Eisenbahnfreunde, die das Traditionsbahnbetriebswerk im Güstener Weg am Laufen halten und dort vier Mal jährlich Dampflokparaden durchführen.

Nicht vergessen wurden in der Broschüre auch das Strandbad Staßfurt, das als einziges Binnensolfreibad Mitteleuropas weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist, die Badeanstalt Albertinesee zwischen Förderstedt und Üllnitz, das Tourismuszentrum " Löderburger See ", das Salzlandcenter mit dem Erlebnisbad, der Tiergarten, die Paul-Merkewitz-Halle und das Stadion der Einheit.

Aber auch die angrenzende Stadt Hecklingen mit ihrer romanischen Basilika, die mit ihren Stuckengeln aus dem 13. Jahrhundert Kunstwerke von europäischem Rang beherbergt, haben die Autoren des neuesten Staßfurt-Heftes nicht vergessen.

" Die Broschüre kann zum Preis von einem Euro im Bürgerservice der Stadt Staßfurt, in der Außenstelle in Förderstedt, in den Bürgerbüros Neundorf und Hohenerxleben, bei Rathmannsdorfs Ortsbürgermeister Klaus Magenheimer, im Altersheim Löbnitz und im Fahrzeugmuseum Glöthe erworben werden ", sagte der Wirtschaftsförderer der Stadt, Christian Schüler.