Hecklingen ( nme ). Nachdem die Jecken in Hecklingen am Sonntag beim Straßenkarneval zusammen mit vielen Hundert Besuchern ausgelassen den Höhepunkt der fünften Jahreszeit gefeiert haben, steht für die Organisatoren vom Männer- und Frauenchor fest, dass sie trotz rückläufiger Besucherzahlen bei den Abendveranstaltungen weitermachen " Den Karneval wird es auch künftig in Hecklingen geben. In welcher Form und in welchem Umfang wir das Ganze auf die Beine stellen, ist aber offen ", konnte Karnevalspräsident Rainer Hoffmann gestern Vormittag noch nicht genau sagen, wie es 2011 weiter geht, sicherte aber zu, dass auf jeden Fall etwas stattfinden wird. " Wir müssen erstmal Kassensturz machen ", sagte er auch vor dem Hintergrund der rückläufigen Besucherzahlen. Im Vergleich zu den Vorjahren waren weniger Zuschauer zu den Prunksitzungen am Abend in den Saal gekommen.

Umso mehr freuten sich die Männer und Frauen sowie alle anderen Mitwirkenden am Programm über den regen Zuspruch bei der Weiberfastnacht am letzten Sonnabend. " 170 Karten wurden verkauft. Das ist super. Die Frauen haben kräftig mitgefeiert und beste Stimmung verbreitet ", freut sich Hoffmann über die positive Resonanz im Saal. Auch die Stimmung, dazu das passende " Kaiserwetter " und der Besucheransturm beim Straßenkarneval in Hecklingen seien darüber hinaus für ihn und die anderen einmal mehr Ansporn genug gewesen, weiter zu machen.

" Wir müssen noch mehr Leute hinterm Ofen vorlocken ", sagte der Karnevalschef, dass das künftig auch wieder bei den Abendveranstaltungen gelingen soll. " Und dafür brauchen wir auch die Jugend ", verspricht er dem Nachwuchs als Mitglied der Karnevalstruppe jede Menge Spaß. Denn wer beim Karneval in Hecklingen zusammen mit den Chören ein Programm gestalten möchte, müsse nicht unbedingt singen können. " Jeder hat die Möglichkeit, sich auf seine Weise einzubringen ", umschreibt er das Ansinnen der Organisatoren, künftig noch mehr Leute dafür zu begeistern, beim Mitwirken gemeinsam mit ihnen und den Zuschauern fröhlich zu sein und etwas auf die Beine zu stellen.