Der Gemeinderat Bördeaue hat auf seiner ersten Sitzung nach der Wahl die Rückzahlung von Fördermitteln beschlossen. Dabei handelt es sich um rund 33 000 Euro, die für die Baumaßnahme Mühlenbodebrücke gezahlt wurden. Bei der Maßnahme konnten Einsparungen gemacht werden.

Tarthun / Bördeaue. Auf seiner konstituierenden Sitzung in der vergangenen Woche musste der Gemeinderat der neugegründeten Gemeinde Bördeaue über eine außerplanmäßige Ausgabe beraten und beschließen. Dabei ging es um rund 33 000 Euro für die Baumaßnahme Mühlenbodebrücke zwischen Tarthun und Wolmirsleben. Bauamtsleiter Gerald Schierhorn machte dazu einige Ausführungen.

Erst im November erfolgten die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen an der Baumaßnahme Mühlenbodenbrücke. Dabei handelt es sich um Bepflanzungen. Erst danach konnten die Schlussrechnungen für Bau- und Planungsleistungen gestellt werden. In diesem Zusammenhang wurde auch der Verwendungsnachweis zur Abrechnung der Fördermittel erstellt. " Kurz gesagt, wir haben weniger Fördermittel gebraucht, als wir bekommen haben ", erklärte Gerald Schierhorn den Gemeinderatsmitgliedern.

Rund 33 000 Euro werden nun der Rücklage entnommen und zurückgezahlt. " Die Fördermittel wurden aufgrund vorliegender Angebote der Baufirmen beantragt. Während der Baumaßnahmen ist es aber zu Einsparungen gekommen, so dass die Schlussrechnungen geringer ausfielen, als die Angebote lauteten ", so der Baumamtsleiter weiter. Mit neun von 13 Stimmen wurde der Beschlussvorlage zugestimmt.

Großes Lob an die

Gemeindearbeiter

Bürgermeister Peter Fries lobte während der Sitzung die Gemeindemitarbeiter in den beiden Ortsteilen der Gemeinde Bördeaue. " Die angespannte Wettersituation erfordert von beiden Kollegen viel Arbeit. Teilweise waren sie sieben Tage am Stück im Einsatz. Auch vor einer Zwölf-Stunden-Schicht schreckten beide nicht zurück. Ich bin der Meinung, wir brauchen uns in Sachen Schneeberäumung nicht verstecken ", so Peter Fries in seinen Ausführungen. Ein Dankeschön richtete er außerdem an die Firma Van der Felde, die unbürokratisch und schnell bei der Beräumung der Schneemassen geholfen hat. Zusammen mit der Firma STU Unseburg wurden in der vergangenen Woche zwei weitere Straßen in Unseburg vom Schnee befreit. Auch dafür möchte sich der Bürgermeister bedanken.

Renate Wolf ( CDU ) findet auch, dass die Gemeindemitarbeiter gute Arbeit leistern. " Allerdings gibt es immer noch einige Leute, die ihrer Pflicht nicht nachkommen und die Gehwege vor ihren Häusern beräumen ", so das Gemeinderatsmitglied. Zudem gebe es viele leerstehende Häuser, vor denen ebenfalls nicht geräumt wird. Wie Bürgermeister Peter Fries mitteilte, soll diese Problematik nun an das Ordnungsamt weiter gegeben werden.

" Ich habe Ende des Jahres die Schlüssel für die Gemeinderäume in Unseburg bekommen und bin froh, dass ich solche guten Räumlichkeiten übernehmen durfte ", sagte Bürgermeister Peter Fries weiter. Allerdings stört ihn in Unseburg die steile Treppe zu den Räumen. " Für ältere Bürger ist es nicht gerade einfach, die Treppe zu meistern. Das ist sehr schade, denn auch sie würden sicherlich gerne einmal zur Bürgermeistersprechstunde kommen ", so Fries. Er wolle sich nun ein Lösung überlegen.

Über die Parksituation in Unseburg vor der Firma Lange zeigten sich ebenfalls einige Bürger unzufrieden. Da es sich um eine Kreisstraße handelt, wolle man nun prüfen, was möglich ist.

In der Einwohnerfragestunde meldete sich eine Bürgerin aus Unseburg zu Wort. In ihrer Straße hängen immer noch die Wahlplakate zur Wahl am 7. Juni im vergangenen Jahr. Auch um dieses Problem wolle man sich nun kümmern.