Staßfurt. Mit den Preisen für das Ehrenamt zeichneten der Salzlandkreis und die Salzlandsparkasse in diesem Jahr im Bereich Sport den Vorsitzenden des Reit- und Fahrvereins " Einetal " Westdorf-Aschersleben, Harald Sporreiter, im Bereich Soziales die Vorsitzende der Ortsgruppe der Volkssolidarität Plötzkau, Erika Krüger, und im Bereich Kultur den Vorsitzenden des Elbufer Fördervereins Schönebeck, Peter Strauß, aus. Die drei Preisträger wurden vorher nicht darüber informiert, dass sie von einer Jury ausgewählt worden waren. Dadurch war es für alle drei eine echte Überraschung, als die beiden Vorstandschefs der Kreissparkasse, Manfred Köhler und Axel Lueg, sowie Landrat Ulrich Gerstner ( SPD ) sie und ihre Arbeit in einer Laudatio vorstellten und dann auf die Bühne baten.

Köhler hob bei Harald Sporreiter besonders hervor, dass es ihm gelungen sei, ein überegional wichtiges und traditionsreiches Sportereignis in der Region nach der Wende wieder erfolgreich aufleben zu lassen und wiederholt Landesmeisterschaften in den unterschiedlichen Disziplinen seines Sports in den Landkreis zu holen. " Darüber hinaus engagiert er sich selbstverständlich auch bei den zahlreichen regionalen Veranstaltungen dieser Sportart. Gegenwärtig ist der rastlose Organisator unter anderem in die Vorbereitungen zur Landesgartenschau 2010 in Aschersleben eingebunden, wo anschließend eines der höchst dotierten Ereignisse Sachsen-Anhalts im Pferdesport stattfinden soll ", so der Sparkassenchef.

Mit Erika Krüger ehrte der Landrat eine ehemalige Lehrerin, die in ihrem Dorf über 40 Jahre lang als Vorsitzende des Frauenbundes tätig war, seit 2004 an der Spitze der Ortsgruppe der Volkssolidarität steht und zwanzig Jahre lang auch den Chor der Gemeinde geleitet hat. Dem Karnevalsverein gehört sie seit 1957 an. " Ihrem aktiven Einsatz ist es zu verdanken, dass in der Gemeinde ein anspruchsvolles und selbst bestimmtes Betätigungsfeld für Seniorinnen und Senioren entstanden ist ", lobte Gerstner.

Axel Lueg fand anerkennende Worte für die ehrenamtliche Arbeit von Peter Strauß und seinen Mitstreitern aus Schönebeck. " Gemeinsam mit vielen Partnern, auch durch die größtmögliche Unterstützung durch die Stadt Schönebeck ist es dem Elbufer Förderverein gelungen, die Lebensqualität am Ufer des Stromes deutlich zu verbessern. Nicht zuletzt erfuhr auch die Stadt eine wesentliche logistische und finanzielle Entlastung ", sagte der Sparkassenchef. Dem Verein verdanken die Schönebecker unter anderem die Skulptur der Salzblume als neues Wahrzeichen der Stadt, das Holocaust-Mahnmal, die Bronzetafel in Erinnerung an die Elbüberfahrt der Quadriga, das 8. Internationale Steinbildhauersymposium sowie die Stele zur Erinnerung an das Jahrhunderthochwasser 2002.