Staßfurt / Glöthe ( rk ). Die Bungalowgemeinschaft im Staßfurter Ortsteil Glöthe ist auf die Stadtverwaltung in Staßfurt nicht gut zu sprechen.

Schuld daran ist die neue Verwaltungskostensatzung.

Dadurch musste die Gemeinschaft für eine Anfrage an die Stadtverwaltung, ob sie auf ihrem privaten Grund und Boden drei Wohnwagen aufstellen darf, eine Verwaltungsgebühr in Höhe von insgesamt 25 Euro bezahlen.

Das findet Franz Fenzke aus Glöthe, der dieses Thema in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates Förderstedt im Bürgerzentrum in Glöthe zur Sprache brachte, nicht in Ordnung und von der Höhe her auch nicht für angemessen.

" Das erscheint mir sehr hoch. Da würden die Bürger einen schönen Schreck bekommen, wenn sie sich mit Fragen an die Stadtverwaltung wenden und dann einen Gebührenbescheid in ihrem Briefkasten vorfinden ", sagte Franz Fenzke.

Die Gebühr richte sich nach der Verwaltungskostensatzung der Stadt Staßfurt, klärte die zuständige Fachdienstleisterin für Planung, Wirtschaftsförderung und Liegenschaften, Anke Michaelis, auf. Das treffe jedoch nicht auf alle Anfragen zu, die in der Stadtverwaltung eingehen und von den Mitarbeitern beantwortet werden.

In diesem konkreten Fall habe es sich um eine planungsrechtliche Auskunft gehandelt, die gebührenpflichtig gewesen sei, sagte Michaelis.

Staßfurts Oberbürgermeister René Zok ( parteilos ) empfahl Franz Fenzke, künftig das Gespräch mit Ortsbürgermeister Peter Rotter ( CDU ) in dessen Sprechstunde zu suchen. Da könnte man solche Sachen klären.