Stellvertretend für viele Ehrenamtliche wurde der Staßfurter Karl-Heinz Klix am Wochenende von Ministerpräsident Wolfgang Böhmer geehrt. Die Volksstimme stellt den Staßfurter vor.

Staßfurt. Als Migrantenlotse ist Karl-Heinz Klix zusammen mit weiteren Ehrenamtlichen unterwegs. Seit nunmehr elf Jahren beschäftigt er sich mit der Integration von Migranten und Ausländern bei der Urania. Zwar ist die Zahl der Ausländer in Staßfurt mit 1, 9 Prozent der Bevölkerung oder in absoluten Zahlen mit 347 Bürgern sehr klein. Dennoch, weiß Karl-Heinz Klix, schätzten die Bürger die Zahl oft sehr viel höher ein.

In allen Lebenslagen will Karl-Heinz Klix Migranten, Ausländer und auch Deutsche begleiten. " Unser Ziel ist es, dass sich die Menschen respektieren und akzeptieren ", erzählt er. Dazu gehören regelmäßige Treffen zwischen Staßfurtern und Ausländern. Im neunten Jahr des Projektes sieht sich Karl-Heinz Klix auf einem guten Weg Vorurteile bei seinen Mitmenschen abzubauen.

Das Projekt ist für die Region wichtig, unterstreicht Karl-Heinz Klix. Damit die Integration der Migranten und Ausländer gut funktioniert, hat sich Karl-Heinz Klix sehr viele Partner gesucht. Von der Polizei bis zum Roten Kreuz stehen dem Migrantenlotsen Einrichtungen, Behörden und Vereine zur Seite und unterstützen die ehrenamtliche Arbeit.

" Wir erhalten auch sehr viel Unterstützung aus dem Rathaus ", unterstreicht er. Selbst der Oberbürgermeister sei jederzeit ansprechbar und schon mehrfach vor Ort gewesen.

Aus dem anfänglich kleinen Projekt ist in den vergangenen Jahren eine richtige Institution geworden. Außerdem haben sich richtige Freundschaften herausgebildet, ist Karl-Heinz Klix stolz. Dennoch will er sich weiter dafür einsetzen, dass die Gesellschaft Ausländer und Migranten besser akzeptiert. Dazu bedürfe es aber noch weiterer Arbeit mit weiteren Einrichtungen und Vereinen, meint Karl-Heinz Klix.

Dass er für sein Engagement nun vom Minsterpräsidenten geehrt wurde, hat ihn überrascht, sagt er. Die Veranstaltung sei sehr schön und in einem würdigen Rahmen gewesen, fügt er hinzu. Seinen Mitstreitern habe er davon bereits erzählt und ihnen auch gesagt, dass sie alle mit der Ehrung gemeint seien und nicht nur er.