Amesdorf / Warmsdorf. An seine erste Begegnung mit Dresdner Hühnern kann sich Achim Frohberg noch ganz genau erinnern. 1975 besuchte der Warmsdorfer seine Verwandtschaft in Dresden. " Bei einem Spaziergang sind mir die Hühner aufgefallen ", sagt Achim Frohberg. Damals habe er die Tiere bei einem Züchter am Gartenzaun gesehen und war sofort begeistert von dem anmutigen Geflügel. " Die Dresdner Hühner sind sehr groß. Sie sind gute Fleischhühner und haben eine gute Legeleistung ", sagt der Züchter und lässt seine Faszinationen erkennen. Für Achim Frohberg sei sofort klar gewesen : " Diese Tiere will ich auch züchten. "

Gesagt - getan : Hilfe bekam er von Alfred Zumpe. Der lebte damals in der sächsischen Landeshauptstadt und ist inzwischen zur Legende für Dresdner Hühner-Züchter geworden, es gibt einen Ehrenpreis, der seinen Namen trägt. " Von Alfred Zumpe bekam ich Küken ", sagt Achim Frohberg. Seit Mitte der 70 er Jahre versucht nun der Züchter, die besondere Art ununterbrochen zu ziehen. Und sagt Achim Frohberg. Das sei in diesem Jahr kein leichtes Unterfangen gewesen, denn das unbeständige Wetter habe dazu geführt, dass die Tiere nicht durch die Mauser kämen. Damit sind sie auch nicht fertig, um einer Beurteilung durch die Jury gerecht zu werden. Federn seien nicht richtig ausgeprägt, Flügel- oder Schwanzformen der Tiere passten deshalb oft noch nicht. " Ein Problem mit dem viele Vereine jetzt gerade zu kämpfen haben. "

Dennoch gab es gute Ergebnisse bei der Herbstschau. Hühner, Zwerge und Tauben erhielten Bestnoten.