Staßfurt. Rund 2, 6 Millionen Euro will der Stadtpflegebetrieb im kommenden Jahr in die Hand nehmen, um für Ordnung und Sauberkeit in Staßfurt und den Ortsteilen zu sorgen sowie durch neue Technik die Aufgabenerledigung zu optimieren. 74 000 Euro sollen investiert werden. Das geht aus dem Wirtschaftsplan des städtischen Eigenbetriebes für 2010 hervor. Geld soll unter anderem für die Ersatzbeschaffung einer neuen Großkehrmaschine ausgegeben werden. Das bisherige Fahrzeug stammt aus dem Jahr 1999. Nach Angaben von Volker Schulz, Leiter des Eigenbetriebes Stadtpflege, sei der Aufwand bei Reparaturen inzwischen sehr groß. Weiterhin will das Unternehmen wartungsarme Kleingeräte und Werkzeuge neu kaufen. " Grundlage dafür war eine Inventur der Geräteausstattung. Alle notwendigen Investitionen wurden in den Plan 2010 eingestellt ", so Volker Schulz.

Der Stadtpflegebetrieb übernimmt die Pflege städtischer Flächen, den Winterdienst, den Straßenreinigungsdienst und verschiedene andere Sicherungsaufgaben. Das Aufgabenfeld ist in einer Zielvereinbarung festgelegt. Der Stadtpflegekatalog fasst alles zusammen. Dem Eigenbetrieb kommt es bei der Organisation im kommenden Jahr vor allem auf eine effiziente Arbeitsweise an, erklärt Volker Schulz. " Dabei sollen die von der Stadt vorgesehenen Mittel den Gesamtumfang an Aufgaben kostendeckend finanzieren. " Unter dem Motto " Wir für eine saubere Stadt " sei deshalb 2009 eine Inventur des Gesamtpflegeaufwandes der Stadt Staßfurt und aller Ortsteile vorgenomen worden. In Folge wurde der Stadtpflegekatalog überarbeitet und die Aufgaben in allen Teilen der Stadt komplett standardisiert und bewertet. " Zielgerichtete Investitionen in Technik um Arbeitsproduktivität zu verbessern und eine genaue Arbeitsorganisation, die optimale Transportwege bis in den entferntesten Ortsteil sichert, sind wichtige Punkte im kommenden Jahr auf dem Weg zu einer noch größeren Effizienz. " Das zurzeit der Stadtpflegekatalog nicht von einer Prioritätenliste untersetzt ist, wird das kommende Jahr dazu genutzt, anhand des Gesamtzustandes aller städtischen Einrichtungen sowie der Erfüllung aller Pflichten der Stadt den Pflegestandard zu optimieren. " Ziel ist es, die Stadt von der Grünflächenpflege bis zu Sicherungspflichten, trotz beschränkter Haushaltsmittel, in einem ordentlichen Zustand zu erhalten ", so der Betriebsleiter. Eine Herausforderung für alle Mitarbeiter. Bisher sind es 27. 36 werden es, wenn im kommenden Jahr der Bauhof Förderstedt in den Stadtpflegebetrieb eingegliedert wird, dazu gibt es mehrere Organisationsvarianten.

Zufrieden ist Volker Schulz mit dem Ergebnis dieses Jahres. Zurzeit stehen 10 400 Euro als Gewinn zu Buche. Es muss aber noch ein Fahrzeug repariert werden, so dass sich diese Summe noch leicht verändert. " Das Ergebnis wird aber nicht unter die schwarze Null gehen, deshalb haben wir im Ergebnis erreicht, was wir uns vorgenommen haben. "