In der Atzendorfer evangelischen Kirche St. Eustachius – im Volksmund auch Bördedom genannt– präsentierte die Salzlandsparkasse jetzt ein Weihnachtskonzert des Jugendblasorchesters Staßfurt. Jörg Buschmann und sein Ensemble brachten ein buntes Programm von Händel bis zu traditionellen Weihnachtsliedern zu Gehör.

Atzendorf. Schon eine halbe Stunde vor Beginn war die Kirche gut besucht. Der Altar war mit Blumen geschmückt und ein großer Tannenbaum sorgte für die vorweihnachtliche Stimmung. Die Blasmusiker begannen mit der Westminster Hymn von Alfred Bösendorfer und ließen das Largo von Georg Friedrich Händel folgen.

Doch nicht ausschließlich musikalisch ging es beim Konzert zu. Pfarrerin Marina Mönnich richtete sich mit einem kurzen, geistlichen Wort an die Zuhörer. Sie erinnerte alle daran, was Advent ist : Die Zeit des Wartens auf die Ankunft des Herrn. Danach verlas sie die Weihnachtsgeschichte und wünschte allen Glück und Zuversicht in diesen Wochen der Vorweihnacht.

Die Geschichte der Kirche führte der Vorsitzende des Atzendorfer Gemeindekirchenrates, Hartmut Rulf, allen vor Augen. Er ging vom Bau des Gotteshauses vor 120 Jahren aus. Damals war es ein Zeichen für Glauben und Anspruch zugleich. Krieg und Frieden zogen in den Jahren über die Kirche und die Menschen hinweg. Erst in den letzten 20 Jahren gelang es sie zu sanieren. Nun fehlt noch die malerische Neugestaltung im Inneren. " Und trotzdem bedeutet das Konzert des Jugendblasorchesters die Krönung zum 120. Geburtstag ", sagt Hartmut Rulf. " Dank des Sponsoring der Sparkasse konnte mit diesem Konzert Freude für uns alle und in uns allen zum zweiten Advent geweckt werden. "

Nun hatte aber wieder die Musik das Wort. Es folgten Orchesterstücke gespielt vom gesamten Ensemble – klangschön und höchst professionell – oder vorgetragen von Mitgliedern des cash ´ n fun Talents-Förderprogramms der Sparkasse. Mit dabei waren Undine Ammer, Maria Glootz, Robert Johannes, Paul Rosenthal und Peter Roskoden. Mit dem gemeinsam gesungenen und gespielten Weihnachtslied " O du fröhliche " ging ein Weihnachtskonzert zu Ende, für das Dirigent Jörg Buschmann die Stimmung aller zusammenfasste : " Eine volle Kirche mit hervorragender Akustik und einem tollen Publikum – da macht es Spaß zu spielen.