Staßfurt. In der Stadtverwaltung Staßfurt, insbesondere im Bereich Wirtschaftsförderung, gibt es Überlegungen, das Logo, mit dem die Salzstadt wirbt, wieder zu ändern, teilte der stellvertretende Oberbürgermeister Hans-Georg Köpper den Mitgliedern des Ausschusses für Kultur, Bildung und Sport mit.

" Der Slogan : ; Stadt an der Bode ‘ ist zu allgemein. Er trifft auf mehrere Städte, wie zum Beispiel Thale, Quedlinburg, Oschersleben, Staßfurt und Nienburg, zu. Als Alleinstellungsmerkmal und, Marke ‘ kann die Stadt Staßfurt den Slogan, Wiege des Kalibergbaus ‘ für sich beanspruchen. Deshalb sollte dieser für das Logo der Stadt verwendet werden ", heißt es in der Information der Verwaltung. Sie verwies weiterhin darauf, dass sich in dem Hinweis auf die Bergbaugeschichte der Stadt die Verbundenheit zum Salz und die Zugehörigkeit zum Salzlandkreis widerspiegeln. Von den Mitgliedern des Bergmannsvereins und des Staßfurter Geschichtsvereins werde die Änderung ausdrücklich gewünscht.

Während Ausschusschefin Karin Gründler ( SPD ) in erster Linie die damit verbundenen Kosten sah, machte der Chef der Fraktion Unabhängige Wählergemeinschaften, Hartmut Wiest, darauf aufmerksam, dass es damals geheißen habe, man baue sich mit dem Verweis auf den Bergbau ein Negativimage auf.

", Staßfurt – Stadt an der Bode ‘ ist immer noch einzigartig ", meinte der Fraktionschef der Unabhängigen Bürgervertretung Staßfurt, Corinthus Schobes, und sprach sich deshalb gegen eine Korrektur aus.

Für Gerhard Wiest ( Die Linke ) spielt der Kalibergbau eine rückwärtsgewandte Rolle. Deshalb habe er sich auch gewundert, wieso im Stadtgebiet alte Loren aufgestellt wurden. " Staßfurt ist auch Wiege der Rundfunkindustrie ", gab er zu bedenken.

" Die Bode ist schön. Damit kann man auch für touristische Zwecke werben ", meinte Günter Döbbel ( FDP-Fraktion ). Auch CDU-FRaktionschef Marco Kunze findet den Hinweis auf die Bode besser.

So sahen es am Ende alle Mitglieder des Ausschusses.