Ilona Franke aus Hohenerxleben lobte gestern die Organisatoren von " Staßfurt in Flammen " : " Das war wirklich ein gelungener Höhepunkt für die Stadt. " Die Volksstimme-Leserin bedauerte allerdings, dass es zu wenig Papierkörbe für den Müll gegeben habe. Das sollte im nächsten Jahr verbessert werden. Simone Tovmasyan sagte, sie hatte sich vor dem Fest in einem Reisebüro informiert, ob sie für ihre Kinder, die kleiner als 1, 20 Meter sind, ebenfalls Feuerbändchen erwerben müsse, was dort bejaht worden sei. Später habe sie dann erfahren, dass Kinder bis zu 1, 40 Meter nicht zahlen müssten. " Das finde ich nicht in Ordnung, dass man falsch informiert wird ", sagte Simone Tovmasyan. ( rk )

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Vor einem Tierhasser, der in Neundorf Hunde vergiftet, warnte gestern Sabine Schmidt aus Neundorf am Lesertelefon. Ihr seien bereits vier bis fünf solcher Fälle bekannt, sagte sie und appellierte an die Hundehalter, vorsichtig zu sein und in Verdachtsfällen sofort die Polizei zu informieren. Im Revierkommissariat in Staßfurt sind bereits Anzeigen von Hundehaltern aus Neundorf eingegangen. Diese habe man zur Ermittlung der Täter an das Polizeirevier in Bernburg weiter geleitet, sagte eine Mitarbeiterin gestern der Staßfurter Volksstimme. ( rk )

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Gerhard Fiedler aus Schneidlingen wurde kürzlich zur stationären Behandlung in das Krankenhaus Staßfurt eingewiesen. " Auf der Chirurgischen Station I wurde ich bestens medizinisch versorgt. Dafür möchte ich mich auf diesem Weg ganz herzlich bedanken. Die Behandlung war sehr einfühlsam und liebevoll ", sagte Gerhard Fiedler, der besonders dem gesamten Team von Dr. Ambrosch dankbar ist. Fiedler : " Es ist mir ein Bedürfnis, die Schwestern und das Pflegepersonal lobend zu erwähnen. Sie waren Tag und Nacht da und sorgten für mein Wohlbefinden. " Wie der Schneidlinger feststellte, habe das Krankenhaus Staßfurt seine Qualität unter Beweis gestellt. Es sollte deshalb auch in Zukunft Bestand haben. ( rk )

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Wer sich nicht traut, wird zur Braut. Das dachten sich auch die Freunde von André Gensch. Der Schneidlinger feierte seinen 30. Geburtstag. Doch André ist noch nicht verheiratet. Und das bedeutet : Treppe fegen. Gesagt getan. André wurde in ein Brautkleid gesteckt, mit lautem Getöse durch den Ort gefahren und musste dann die große Treppe direkt an der Magdeburger Straße fegen. Dort hatten seine Freunde schon so einiges vorbereitet : Kronkorken, Sägespäne – alles wurde auf den Stufen verteilt. Mit einer Zahnbürste musste sich André Gensch dann ans Werk machen. Gar nicht so einfach, wenn das Kleid zwei Nummern zu groß ist und der Schleier ständig im Gesicht hängt. Auch die vielen Anfeuerungsrufe halfen nicht viel. Und irgendwann hatten Andrés Freunde Mitleid mit ihm und gaben ihm einen großen Besen. Doch ganz so einfach wollten sie es dem Geburtstagskind nicht machen. Der Besen war präpariert, drehte sich ständig in die andere Richtung natürlich sehr zur Freude der vielen Zuschauer, die sich am Sonnabend vor der Treppe versammelt hatten. Auch Andrés Freundin Sandra und das neun Monate alte Töchterchen Sophie hatten sichtlich ihre Freude. ( ner )