Auch in diesem Jahr hat die Sparkassenstiftung Aschersleben-Staßfurt wieder die besten Sekundarschüler des Altkreises ermittelt. Die zwei Mädchen und ein Junge wurden am Dienstagnachmittag im Sparkassenschiff in Staßfurt geehrt.

Staßfurt. Als bester Sekundarschüler setzte sich Timo Skibowski aus Hoym durch. Er erhielt als vierter Schüler überhaupt den " Adam-Olearius-Preis " der Sparkassenstiftung Aschersleben–Staßfurt. Der 14-Jährige der neunten Klasse der Seelandschule Nachterstedt, ließ damit weitere Mitbewerber aus den Sekundarschulen des bisherigen Landkreises Aschersleben-Staßfurt hinter sich.

Neben Timo Skibowski wurden auch Judith Roskoden ( 8. Klasse der " Hermann Kasten " Schule Staßfurt ) und Sophia Morich ( 6. Klasse der " Adam Olearius " Schule Aschersleben ) ausgezeichnet. Alle drei Preisträger erhalten von der Sparkassenstiftung eine monatliche Zuwendung in Höhe von 40 Euro. Die Urkunden und den Pokal überreichten ihnen im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Vorstandsmitglieder der Sparkassenstiftung Aschersleben-Staßfurt, Burkhardt Böhl und Ute Bastian.

" Ausgelobt wurde das Projekt erstmals 2006 von der Sparkassenstiftung Aschersleben–Staßfurt. Einmal jährlich vergibt sie ein Schülerstipendium für die leistungsbesten Schüler an den Sekundarschulen des Altkreises Aschersleben-Staßfurt ", sagte Böhl. Das Schülerstipendium wird als einjähriges Stipendium gewährt. Die Preisträger erhalten eine monatliche Zuwendung. Der erste Preis erhält darüber hinaus einen exklusiv für den Schülerpreis geschaffenen Pokal, in den sein Name eingraviert wird.

" Leider mussten wir feststellen, dass die Resonanz der Sekundarschulen erneut nicht zufriedenstellend war ", sagte Böhl. Die Stiftung bedauere dies sehr. Sei das Projekt doch eine Möglichkeit, einmal die Arbeit der Sekundarschulen und die hervorragenden Leistungen ihrer besten Schüler hervorzuheben.

Die fehlende Bereitschaft einiger Schulen, gute Schüler zu ehren, schmälere aber auf keinen Fall die Bedeutung der eingereichten Vorschläge und die Leistungen der drei ausgewählten Preisträger. Die Jurymitglieder, der Stiftungsvorstand und auch die Schulleiter der beteiligten Schulen zeigten sich bei der Feierstunde hoffnungsvoll, dass sich im kommenden Jahr auch die übrigen Sekundarschulen des Altkreises mit einer Bewerbung an diesem wichtigen Wettbewerb beteiligen werden. Die Freude der ausgezeichneten Schüler bestätigte ihnen erneut die Bedeutung dieser Ehrung.

Der Pokal, so Böhl, ist übrigens ein Unikat. " Er zeigt einen an einer Stele nach oben strebenden Menschen und auf der Spitze des Berges in Anlehnung an den Gottorfer Globus des Gelehrten Adam Olearius eine Kugel in Form eines nachempfundenen Globus ", fügte er hinzu. Dieses einmalige Kunstwerk, das Timo Skibowski für ein Jahr mit nach Hause nehmen kann, wird als Wanderpokal in seiner " Seeland " -Sekundarschule in Nachterstedt zu sehen sein, bevor er im nächsten Jahr wieder den Besitzer wechseln wird.