Hohenerxleben / Groß Börnecke. Heute feiern zwei Paare das Fest der Diamantenen Hochzeit. Hinter Margot und Heinz Bönisch aus Hohenerxleben sowie Edith und Ernst Schulz aus Groß Börnicke liegen jeweils 60 gemeinsame Ehejahre.

In Hohenerxleben wird heute ein großer Familienkreis erwartet. Zur Gratulantenschar für Margot und Heinz Bönisch gehören neben den Kindern 18 Enkel und vier Urenkel. Mit bei der Feier sind neben der Familie auch gute Nachbarn.

Heinz aus Löbnitz lernte seine aus Güsten stammende Margot 1947 beim Tanz im Schützenhaus in Güsten kennen. Er absolvierte eine Lehre als kaufmännischer Angestellter im Landratsamt. Sein berufliches Leben vollzog sich über 20 Jahre bei der Deutschen Bahn, wo er unter anderem Dienstvorsteher im Bahnhof Neugattersleben war. Ebenso lang war er dann im Volksgut Hohenerxleben beschäftigt. Margot Bönisch hatte alle Hände voll mit der Erziehung ihrer sieben Kinder zu tun. Zehn Jahre arbeitete sie dann als Köchin im Pflegeheim in Löbnitz.

Der Tagesablauf wird mit vom gutmütigen Hund bestimmt, aber auch von den Arbeiten mit anderem Kleinvieh und dem Garten.

Wenn die Familie die Diamantene Hochzeit ausgiebig gefeiert hat, steht schon in drei Tagen das nächste große Fest an. Heinz Bönisch wird 80 Jahre alt.

Gefeiert wird heute auch in Groß Börnecke. Edith und Ernst Schulz stehen ganz im Mittelpunkt des Tages, denn auch ihre Ehe hat Jubiläum.

Ernst hat den Zweiten Weltkrieg noch hautnah miterleben müssen, auch eineinhalb Jahre Gefangenschaft. Er kam aus Heinzendorf in Schlesien nach Groß Börnecke, Edith aus Königsberg in Ostpreußen. In Groß Börnecke lernten sich beide dann auch kennen und später lieben. Zwei Söhne mit ihren Familien, darunter zwei Enkel, erfreuen die Jubilare.

Rund 30 Jahre hat Edith in der Gemeindeverwaltung gearbeitet. Ernst war zunächst 13 Jahre bei den Geologischen Bohrungen als Rohrleger auf Montage. Danach heizte er der LPG so richtig ein. " Wir haben uns unser Leben immer schön gemacht ", ist beider Erfolgsrezept für 60 gemeinsame Jahre. Zu den Lieblingsbeschäftigungen des Paares gehört das Lesen ihrer Tageszeitung. " Und die Volksstimme behalte ich, sonst weiß man nichts mehr ", ergänzt Edith.

Die Volksstimme gratuliert beiden Paaren ganz herzlich.