Hohenerxleben ( dw ). " In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Staßfurt befinden wir uns in der aktiven Vermarktungsphase für das Gewerbegebiet in Hohenerxleben ", sagt der Ortsbürgermeister des Staßfurter Stadtteils, Sven Wagner ( SPD ) und dementiert gleichzeitig Gerüchte über die Errichtung eines Autohofes ( Volksstimme brichtete ). " Es ist nicht richtig, dass es konkrete Pläne für eine Ansiedlung gibt, auch von einem Autohof kann nicht die Rede sein ", so Wagner. Alles andere sei bloße Spekulation, so der Hohenerxlebener Ortschef.

Aber Ortschafts- und auch Stadtrat hätten bereits einem Interessenten per Beschluss Kaufoptionen für die Flächen eingeräumt, auf deren Grundlage der Investor nun nach potenziellen Pächtern suchen will. Vom Erfolg dieser Akquise sei abhängig, inwieweit den Flächen, die günstig am Rande Hohenerxlebens in Richtung Autobahn 14 liegen, neues Leben eingehaucht werden kann. " Es kann auch sein, dass gar nichts passiert. Aber wir möchten grundsätzlich das Gewerbegebiet verkaufen und wünschen uns die Ansiedlung einer Tankstelle und eines Imbisses ", sagt der Ortschef und verweist darauf, dass diese Pläne schon seit den 90 er Jahren reifen.

Wagner reagierte mit seinen kurzen Ausführungen vor dem Ortschaftsrat auf öffentliche Diskussionen, die für Unruhe gesorgt hätten und für mögliche Verhandlungen nicht gedeihlich seien.

Für den Ortschaftsrat sieht Wagner zwei wichtige Aufgaben : Zum einen müsse er die Verhandlungen mit Investoren begleiten, zum anderen aber ausgleichend wirken und alles zum Wohl der Anwohner in der Alten Schenkenbreite tun, damit die gute Nachbarschaft zum Gewerbegebiet weiter Bestand hätte.