Ihr 45-jähriges Dienstjubiläum feierte am 1. September die stellvertretende Vorsitzende des Personalrates der Salzlandsparkasse, Karla Wackernagel. Am 1. September 1964 hat sie bei der Kreissparkasse Staßfurt ihre Ausbildung zum Bankkaufmann begonnen. Nach der Ausbildung arbeitete Karla Wackernagel zunächst in der Kreditabteilung. Nach der Übernahme der Leitung einer Geschäftsstelle absolvierte sie ein Fernstudium an der Finanzfachschule in Gotha, das sie als Diplom-Betriebswirtin abschloss. Zu Beginn des Jahres 1989 übernahm sie schließlich die Leitung der Sparkasse in Staßfurt und bewältigte gemeinsam mit den damals noch wenigen Mitarbeitern die umfangreiche Aufgabe der Währungsunion. Heute arbeitet sie in der Abteilung Vorstandssekretariat.

Bereits seit mehreren Jahren wirkt Karla Wackernagel bei der Sparkasse im Personalrat mit, sie war Vorsitzende des Personalrates in der Kreissparkasse Aschersleben-Staßfurt und wurde im Frühjahr zur stellvertretenden Personalratsvorsitzenden der neuen Salzlandsparkasse gewählt. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit für die Sparkasse ist Karla Wackernagel, die bis vor einem Jahr in Rathmannsdorf lebte und nun nach Staßfurt gezogen ist, auch im sozialen und kulturellen Bereich aktiv. So arbeitet sie beispielsweise im Vorstand der Verkehrswacht Staßfurt und im Vorstand des Fördervereins des Salzlandtheaters mit. In ihrer knappen freien Zeit widmet sich Karla Wackernagel gerne dem Sport und natürlich ihrer zweijährigen Enkeltochter. ( dw )

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Heute begeht Dr. Renate Hebler, Fachärztin für Innere Medizin, ihr 45-jähriges Jubiläum im Dienst an den Patienten. Schon im Vorfeld erhielt die in Ostpreußen geborene Diabetologin viele Glückwünsche von Freunden, Geschäftspartner und natürlich von ihren Patienten. In einer ruhigen Minute blickte die Jubilarin auf ihren Lebensweg zurück. Die Vertreibung aus der Heimat am Kriegsende und ein Neuanfang im sächsischen Riesa, später das Medizinstudium in Budapest und Leipzig. " Es war oftmals nicht leicht ", resümierte die Fachärztin, aber sie hat sich stets durchgebissen.

Mitte der 60 er Jahre verschlug es Renate Hebler in die Stadt an der Bode. " Mein erster Arbeitsplatz war noch in der Poliklinik in der Pestalozzi-Straße. " 1980 entschied sie sich, den damals vakanten Bereich der Diabetes zu übernehmen. " Und davon habe ich bis heute keinen Tag bereut ", schätzte die nunmehr dreifache Oma ein. Ihr Bestreben war es immer, ihren an Diabetes erkrankten Patienten zu ermöglichen, ein fast normales Leben zu führen. Durch ihre sehr kollegiale, aufgeschlossene und verständnisvolle Art hat die Praxischefin ein ausgezeichnetes Betriebsklima geschaffen, welches sich auch wohltuend auf die Patienten auswirkte.

Am Ende dieses Monats schließt Dr. Renate Hebler die Praxis. " Seit über einem Vierteljahr vermitteln wir die Patienten, für die es ja weiter gehen muss, an andere Praxen ", informierte sie. " Sicher wird mir dann auch etwas fehlen. " Aber Haus, Hof und Garten, die drei Enkelkinder und geplante Theaterbesuche werden kaum Langeweile aufkommen lassen. Wenn dann noch Zeit ist, will sie ein Buch in die Hand nehmen oder klassische Musik hören. ( jsg )