Über die Sehenswürdigkeiten, die die größer gewordene Stadt Staßfurt den Besuchern aus nah und fern zu bieten hat, informierte sich der Chef des Landestourismusverbandes und Landtagsabgeordnete, Lars-J örn Zimmer ( CDU ) vor Ort. Er folgte einer Einladung des Landtagsabgeordneten Peter Rotter.

Staßfurt. " Ich wollte dem Vorsitzenden des Landestourismusverbandes zeigen, dass Staßfurt, was den Tourismus anbelangt, ein ungeschliffener Diamant ist, den es zu entdecken und bekannt zu machen gilt ", sagte Rotter. In seiner Funktion sei Zimmer dafür der ideale und kompetente Ansprechpartner.

" Außerdem wollte ich meinem Kollegen verdeutlichen, wie schön Staßfurt in Wirklichkeit ist, wenn sich das auch für manche nicht gleich auf den ersten Blick erschließt, sondern erst nach dem genauen Hinsehen ", so Rotter, der auch Ortsbürgermeister von Förderstedt ist. In dieser Eigenschaft lag es ihm natürlich besonders am Herzen, Zimmer auch in das Umfeld der Stadt zu führen. " Nach der Eingemeindung haben wir Potenziale zu bieten, die einfach gewaltig sind ", sagte Rotter.

Auch aus Sicht des Stadthistorikers und stellvertretenden CDU-Fraktionschefs des Stadtrates, Heinz Czerwienski, lohnt es sich auf jeden Fall für Auswärtige in Staßfurt auf Entdeckungstour zu gehen.

" Wir haben von unserer 1200-jährigen Stadtgeschichte her so viel Sehenswürdigkeiten und Projekte anzubieten, die neugierig machen zu hinterfragen, wie dieses und jenes entstanden ist. Das an sich allein macht das Ganze in Staßfurt so bedeutend ", sagte Czerwienski, der die beiden CDU-Politiker durch das Stadt- und Bergbaumuseum und später durch die Altstadt führte.

" Staßfurt ist zwar kein klassischer Touristenort, aber ein Kleinod, das es zu entdecken gilt ", so Zimmers Fazit nach der Besichtigungstour. Wenn man in der alten Salzstadt sei, merke man erst einmal, wieviel es hier zu sehen gebe. " Es gibt viele von der breiten Öffentlichkeit noch unentdeckte Objekte, die nur darauf warten, entdeckt zu werden ", sagte der Chef des Landestourismusverbandes und zählte da besonders das nach einem Tagesbruch entstandene Strandsolbad auf, das einen höheren Salzgehalt als die Nordsee aufweist.

Mit Interesse habe er auch zur Kenntnis genommen, wie die alte Bergbautradition und die Stadtgeschichte in Staßfurt gepfegt und wachgehalten werden, sagte Zimmer.

Am meisten haben ihn aber die Akribie und das Herzblut beeindruckt, mit dem das Museum und die dort tätigen Vereine die Geschichte aufbereiten. Es sei ein wichtiger Pluspunkt, den Aufstieg der Stadt mit dem Salz- und Kalibergbau darzustellen, denn die Touristen von heute wollen eine Geschichte erzählt bekommen, so dass sie lebendig werde. Das sei in Staßfurt der Fall.

Aus Zimmers Sicht sei es notwendig die vielen Angebote der Region in Paketen zu bündeln und dann gemeinsam zu vermarkten.