Staßfurt / Schönebeck. Im Salzlandkreis werden heute einschließlich der Grundschulen in freier Trägerschaft 1462 Abc-Schützen eingeschult, informierte Landkreis-Dezernentin Petra Czuratis. Das sind 123 Mädchen und Jungen weniger als im vergangenen Jahr.

Davon entfallen 577 Erstklässler auf den Altkreis Aschersleben-Staßfurt, 499 auf den Altkreis Schönebeck und 386 auf den Altkreis Bernburg.

Sie werden in 53 Grundschulen aufgenommen, von denen sich 47 in kommunaler und sechs in freier Trägerschaft bef nden. Die meisten Abc-Schützen, nämlich gleich 55 Mädchen und Jungen, kann im Landkreis laut Mitteilung des Landesverwaltungsamtes die Grundschule Ludwig-Uhland Staßfurt vorweisen. Es folgen die Karl-Liebknecht-Schule in Schönebeck mit 50 und die Pfeilergraben-Schule in Aschersleben sowie zwei Schulen in Bernburg mit jeweils 49 Erstklässlern.

Die wenigsten " Nachrücker " gibt es mit sechs Abc-Schützen an der Montessori-Grundschule in Schönebeck, mit zehn in Plötzkau, mit elf in Tebitz und Groß Börnecke und mit zwölf in Latdorf und Alsleben.

In der Stadt Schönebeck beginnt heute in den insgesamt acht Grundschulen ( davon zwei freie ) für insgesamt 256 Kinder ein neuer Lebensabschnitt. In der Stadt Staßfurt, die nach der Eingemeindung von Förderstedt und Neundorf sechs Grundschulen vorhält, bekommen heute insgesamt 195 Mädchen und Jungen ihre Zuckertüte.

Die gleiche Einschülerzahl kann auch die Stadt Aschersleben vorweisen, in der es insgesamt sieben Grundschulen gibt, davon zwei in freier Trägerschaft. In Bernburg erhalten die fünf Grundschulen, davon eine in freier Trägerschaft, 186 Neuzugänge.

Egelner Schüler fahren

jetzt nach Staßfurt

Die Städte Calbe ( Saale ) und Hecklingen haben jeweils 64 Abc-Schützen, davon 36 in Hecklingen, 17 in Schneidlingen und elf in Groß Börnecke, in Güsten sind es 36, Egeln 29, Giersleben 17, Westeregeln 20, Wolmirsleben 26, Welsleben 46, Sachsendorf 23, Großmühlingen 14, Barby 36 und Gnadau 20.

Darüber hinaus sind 48 Kinder in die Förderschulen für Lernbehinderte oder Geistigbehinderte aufgenommen worden.

Gravierende Veränderungen habe es mit dem Beginn des neuen Schuljahres im Salzlandkreis nicht gegeben, betonte Landkreis-Dezernentin Petra Czuratis. Das wird in Egeln sicherlich anders gesehen : Aufgrund rückläufger Schülerzahlen hatte das Landesverwaltungsamt dem Landkreis untersagt, am Gymnasium Egeln mit dem neuen Schuljahr fünfte Klassen zu bilden. Aus diesem Grund müssen die Fünftklässler aus der Egelner Mulde zum Dr .-Frank-Gymnasium nach Staßfurt fahren.

Das bedeute nicht, dass damit in Egeln die auslaufende Beschulung beginne, stellte die Sprecherin des Landesverwaltungsamtes, Denise Vopel, auf Anfrage der Volksstimme klar. Der Kreistag hat seinen festen Willen dokumentiert, dass er am Gymnasialstandort Egeln festhalten werde.

Zum Berufsschulbereich teilte Czuratis mit, dass die Standorte Bernburg und Schönebeck mit dem neuen Schuljahr zusammengeschlossen wurden. Schönebeck übernimmt die Schulleitung für beide Standorte, Bernburg wird eine Außenstelle. Hintergrund der Fusion ist die dünne Personaldecke. Das Landesverwaltungsamt kann die offene Schulleiterstelle in Bernburg nicht besetzen.

Darüber hinaus wurden mit Kreistagsbeschluss vom 24. Juni die beiden Fachgymnasien Aschersleben und Schönebeck am Standort Aschersleben gebündelt, sagte die Dezernentin. Hintergrund ist, dass in Schönebeck die notwendigen Bewerber für eine elfte Klasse fehlen.