1. Startseite
  2. >
  3. Lokal
  4. >
  5. Nachrichten Staßfurt
  6. >
  7. Nervenkitzel wird am Löderburger See noch verstärkt

Zweite Sprungrampe geplant Nervenkitzel wird am Löderburger See noch verstärkt

Von Volker Müller 11.08.2009, 05:02

Löderburg. Auf Skier mit zirka 30 Stundenkilometern über das Wasser zu gleiten, Kraft und Anspannung zu zeigen, Sonne und kühles Nass genießen, und das alles noch als Ferienjob, das erlebte der siebzehnjährige Patrick Tilch aus Löderburg.

Da sein Vater zufällig Torsten Tilch, der Betreiber der Wasserskianlage in Löderburg ist, muss man einfach Wasserski fahren können.

Diese schöne Sportart kann man nun schon die elfte Sommersaison am Löderburger See betreiben. Viele Wakeboarder, wie sie sich nennen, kommen gern an den ehemaligen Braunkohlentagebau. Für ihn spricht auch das positive, familiäre Klima, wie der Anlagenbetreiber erklärte. Selbst viele Magdeburger kann er zu seinen Gästen zählen. Sie genießen die 800 Meter lange Bahn, obwohl das gleiche in der Landeshauptstadt auch möglich wäre.

Um Wakeboard fahren zu können, kann man hier am Löderburger See Anfängerkurse buchen. Das Tolle daran ist, dass alles da ist an notwendigen Ausrüstungsgegenständen. Und man kann für sich selbst entscheiden, ob es das ultimative Hobby oder die Sportart generell ist. Selbst eine Magdeburger Sportschule kommt regelmäßig mit einer Frauenfußballmannschaft an den Löderburger See, um auf den Wellen zu reiten.

Altersbegrenzungen gibt es für diese Sportart keine. Es ist aber wichtig, dass man schwimmen kann. So gab es schon eine rüstige Rentnerin, die den Rundlauf mit ihren sechsundsiebzig Jahren meisterte.

Natürlich sind auch Kundenwünsche machbar, denn die Geschwindigkeit der Wasserskischleppseilbahn kann man bis auf 60 Stundenkilometer erhöhen. So wäre es möglich, selbst ohne Ski, nur mit den Fußsohlen, über das Wasser zu gleiten, was aber eine gewisse Professionalität des Skifahrens voraussetzt.

Sohn Patrick ist seit seinem sechsten Lebensjahr mit seinem Vater am See. In den elf Jahren hat er eine Menge Sprünge und Drehungen in der Luft und Slalomfahrten gelernt, die der Abiturient täglich mindestens einmal vorführt. Er fährt mittlerweile Trickski, die höchste Stufe des Wakeboarding.

In diesem Jahr ist noch eine zweite Sprungrampe im Bauplan, verriet Tilch, die mit ihren 12 Metern Länge wieder neuen Nervenkitzel und Adrenalinstöße bei den Fans des Wassersports verursachen wird.