Neundorf. Die fl eißige ehrenamtliche Arbeit der beiden ausgeschiedenen Schiedspersonen Almut Glockenmeier und Karin Träbert hat Neundorfs Ortsbürgermeister Burkhard Hennicke in der Ortschaftsratssitzung am Mittwochabend im Rathaus gewürdigt.

" Für die geleistete Arbeit, für die es wenig Anerkennungsmöglichkeiten gibt und die mit viel Ärger und dessen Schlichtungsversuch verbunden ist, möchte ich ihnen beiden hiermit danken ", sagte der Kommunalpolitiker als er beiden Frauen vor den Augen der Ortschaftsräte als Dankeschön einen kleinen Blumenstrauß überreichte.

Almut Glockenmeier war seit dem 18. September 1998 Vorsitzende der Schiedsstelle Neundorf und Karin Träbert seit dem 8. Februar 1999 ihre Stellvertreterin. Sie hatten in den letzten Jahren aber nicht mehr so viel zu tun, sagte Hennicke.

Nach der Eingemeindung des Dorfes in die Stadt Staßfurt hat die Schiedsstelle Neundorf ihre Arbeit eingestellt. Das erfolgte aber nicht wegen der Gemeindefusion, sondern weil die Zahl der zu schlichtenden Streitfälle so gering war, war im Rathaus zu erfahren.

Die Auflösung hatte der Stadtrat mit Zustimmung des Ortschaftsrates Neundorf in seiner Sitzung am 4. Juni beschlossen. Die Aufgaben wurden an die Schiedsstelle Staßfurt I übertragen, die sich seit dem 5. Juni nun auch um die Neundorfer Konfl iktfälle kümmert.