Staßfurt. Schon seit längerem heißt es für junge Musiker aus Staßfurt und Umgebung proben, proben und nochmals proben, denn schon morgen wird das Musical " König Keks " auf der Bühne des Salzlandtheaters zu sehen sein.

Krokantien und die Chili-Inseln sind schon seit langer Zeit verfeindet, können sie doch auf Grund ihrer Geschmacksrichtungen nicht auf einen Nenner kommen. Süß und herzhaft, das passt nun einmal gar nicht zusammen und Traditionen müssen schließlich eingehalten werden. Doch als sich die Kinder der beiden Feinde verlieben und das Böse Brösel wieder sein Unwesen treibt, scheinen sie doch an einem Strang ziehen zu müssen. Musikbegeisterte, die Appetit auf eine feurig, süße Mischung haben sollten dieses Erlebnis unter keinen Umständen verpassen.

Mit sehr viel Ehrgeiz und Freude bereiten sich der Schüler des Dr.-Frank-Gymnasiums und einige Solisten auf das lang ersehnte Ereignis vor. Dabei agiert hauptsächlich der Chor der Schule, jedoch besteht ein Musical nicht nur aus Gesang und Schauspiel, sondern lebt durch die Musik.

Dies ermöglicht die Band, die sich ebenfalls seit Monaten kontinuierlich vorbereitet. Selbstverständlich wirken hier Schüler und ohne ihre leitenden Kräfte würde das Musical wohl eher nicht zustande kommen. Allen voran steht hier Bettina Eisenächer, Musiklehrerin und Chorleiterin. Seit mehreren Jahren leitet sie nun erfolgreich die singende Schülertruppe und in Zeiten der " König Keks " -Vorbereitungen ist Freizeit eher ein Fremdwort.

" Aber es macht einfach Spaß und ist faszinierend zu beobachten wie das Stück so langsam zusammen wächst. Auch der Chor, die Solisten und die Band haben sich erstaunlich weiterentwickelt ", lobt sie ganz stolz. Zur Unterstützung hat sie Dieter Giesemann, Leiter der Kreismusikschule, Dr. Peter Leciejewski sowie Wolfgang Mader an ihrer Seite. Dank Dr. Leciejewski sind aus einigen Musikern kleine Schauspieler geworden und dies ist wohl doch eine Herausforderung gewesen. Nun neigen sich die Vorbereitungen dem Ende zu und schon morgen wird es ernst. Die Aufregung ist bereits jetzt deutlich in den Proben zu spüren. " Auch wenn wir alle aufgeregt sind, ist die Freude doch riesig endlich zeigen zu dürfen, was wir einstudiert haben. Die Proben im Theater sind immer sehr lustig, aber auch lehrreich. Ich denke, wir alle haben uns weiterentwickelt und sind traurig, dass diese schöne Zeit nun schon bald vorbei ist ", sprach Sascha Julius wohl für den gesamten Chor, der sich für die Zeit bei den Lehrkräften bedanken möchte.