Förderstedt. In der ehemaligen Gemeinde Förderstedt gab es massive Probleme an den Grüngutsammelplätzen.

" Mittlerweile haben sich die Berge in Förderstedt und Atzendorf durch den beträchtlichen Einsatz unserer Leute aufgelöst ", berichtet Ortsbürgermeister Peter Rotter ( CDU ) in der jüngsten Ortschaftsratssitzung. Obwohl in Atzendorf zwei Container vorhanden seien, lägen trotzdem Abfälle daneben.

Deshalb appellierte Rotter an die Bürger, ihre Gartenabfälle sofort in die bereitstehenden Behälter zu werfen. Ansonsten müsse die Kommune für die Beräumung zusätzliches Geld ausgeben.

FDP-Fraktionschef Günter Döbbel sagte, die hohen Container seien eine Zumutung für die älteren Bürger. " Ich habe drei älteren Frauen geholfen, die nicht in der Lage gewesen waren, das Grüngut einzuwerfen ", fügte der Kommunalpolitiker hinzu. Er verlangte diesbezüglich mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises zu reden.

Dem stimmte Winfried Sperling aus Glöthe zu.

" Man sollte nicht denken, dass in größere Container mehr reinpasst ", sagte Wolfgang Günther aus Brumby. Seinen Worten zufolge werde der Container in seinem Ort nicht nur von seinen Mitbürgern genutzt. " Ich habe beobachtet, dass sogar jemand mit einem Traktor von Calbe zu uns gekommen war ", sagte er und plädierte dafür, die Abholtermine in Brumby jeweils auf einen Freitag zu legen.

Kritisch äußerte sich Günter Döbbel auch zur Ordnung und Sauberkeit. " Mir ist aufgefallen, dass von den Häusern der Wohnungsbaugesellschaft,

aber auch bei vielen Privaten keine Straßenreinigung erfolgt ", sagte er und forderte das Ordnungsamt auf, aktiv zu werden und die Grundstücksbesitzer beziehungsweise Mieter zu ermahnen. " Wenn man einmal die Woche fegt, tut das keinem weh ", so Döbbel.

Unzufrieden ist der FDPFraktionschef auch mit dem Zustand des Wohngebietes Atzendorf. Dort hätten alle Firmen, die im Dorf tätig gewesen seien, ihren Müll verkippt. Außerdem stehe das Gras dort meterhoch.

In diesem Zusammenhang regte Döbbel einen Ortstermin mit allen Verantwortlichen an um eine einvernehmliche Lösung für diesen Standort fi nden zu können.