Wroclaw / Calbe ( ak ). Zu einer deutsch-polnischen Tagung reiste in dieser Woche Olaf Godlofski vom Technischen Hilfswerk aus Calbe nah Wroclaw ( ehemals Breslau ). Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk ( THW ) und die polnische Staatliche Feuerwehr ( PSP ) realisieren von Juni 2007 bis Mai 2010 ein gemeinsames Pilotprojekt " Grenzüberschreitende deutsch-polnische Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Hochwassern ".

Das inzwischen sechste Arbeitstreffen fand im polnischen Wroclaw statt. Godlofski arbeitet ehrenamtlich in dem Projekt mit und ist Teilnehmer der Arbeitsgruppe " Erfassen und Beurteilen der Gefahren bei Hochwasser an der Oder ". Seine Teilnahme macht es ihm möglich operativ Aspekte mit praktischen Einsatzbedingungen zu vergleichen und auch Schlussfolgerungen für sein Aufgabengebiet bei der Stadt Schönebeck zu ziehen. Hauptberufich arbeitet der THW-Helfer aus Calbe in der Stadtverwaltung im Ordnungsamt und ist Beauftragter des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse in Schönebeck.

Ziel der von der Europäischen Union kof nanzierten Zusammenarbeit zwischen dem deutschen THW und der polnischen Feuerwehr ist die Vertiefung und der Ausbau der deutsch-polnischen grenzüberschreitenden Gefahrenabwehr und die Verbesserung der Zusammenarbeit beider Organisationen bei der Bewältigung der Folgen von Hochwasserlagen.

Auf der Grundlage der Erfassung und Bewertung potentieller Gefahren und der vorhandenen Kräfte und Mittel zu deren Abwehr im grenznahen Streifen beiderseits der Oder wird ein gemeinsamer Gefahrenabwehrplan erarbeitet. Ziel dieses Abwehrplanes ist die Verbesserung der Reaktionsfähigkeit und die Optimierung der Gefahrenabwehrmaßnahmen im Falle von Hochwasser an der Grenzoder. " Außerdem soll so ein abgestimmtes Handeln von Einheiten der polnischen Staatlichen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks und im Zusammenwirken mit anderen Gefahrenabwehrbehörden entwickelt werden " so Godlofski.