Staßfurt / Bernburg. Geld zu verteilen hatte der Salzlandkreis diese Woche. Auf der Tagesordnung des Jugendhilfeausschusses stand die Bewilligung von Anträgen zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes. Bewilligt wurden Anträge für das zweite Halbjahr 2009.

Insgesamt proftieren 17 Projekte von 12 Trägern der offenen Jugendarbeit von dem Geld. Zum 1. April dieses Jahres, der als Antragstermin gilt, lagen Anträge in Höhe von 9298, 15 Euro vor. Durch Rückzahlungen aus dem Vorjahr und nicht abgeforderte Mittel aus dem ersten Halbjahr 2009 stehen dem Salzlandkreis 12 611, 71 Euro zur Verfügung. Wie Christel Wenzel vom Jugendamt des Salzlandkreises in der Ausschusssitzung mitteilte, können wegen des Überschusses weitere Anträge gestellt werden.

Was steckt hinter

einzelnen Anträgen ?

Ausschussmitglied Dr. Georg Hamm ( CDU ) kritisierte, dass aus der Beschlussvorlage nicht klar hervorgeht, " was hinter den einzelnen Anträgen steckt ". Für die Ausschussmitglieder war lediglich der Träger, ein Stichwort zur Veranstaltung und die zu bewilligende Summe festgehalten. " Sie können als Ausschuss entscheiden, welchem Träger Sie wieviel Geld geben möchten, Sie können aufstocken und abziehen ", erklärte Wenzel dazu. Die Verwaltung habe entsprechend der dazugehörigen Richtlinie die Fördersummen aufgeschrieben. Ralf-Peter Schmidt ( Die Linke ) unterstützt Hamms Sichtweise : " In Zukunft sollte der Beschlussvorlage angehangen werden, was tatsächlich mit dem Geld gemacht wird. "

Edith Völksch, zuständige Dezernentin, sagte der Volksstimme : " Die Träger stellen entsprechend der Richtlinie ihre Anträge. Wir achten bei der Bewilligung auch darauf, wie effektiv die Projekte sind. "