Staßfurt / Förderstedt ( rk ). Der stellvertretende Ortsvorsitzende der SPD Staßfurt, Klaus Engel, sieht die fehlende einheitliche Postleitzahl in der Stadt Staßfurt nach der Eingemeindung von Förderstedt und Neundorf als Problem an. Dieses Thema müsse in der größeren Stadt in Angriff genommen werden, sagte der Kommunalpolitiker in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates Förderstedt.

Dort hatte er sich besorgt darüber geäußert, dass durch die unterschiedlichen Postleitzahlen im Stadtgebiet Staßfurt nicht nur Postsendungen später zugestellt werden, sondern auch Personen in Notlagen durch die fehlende eindeutige Regelung unnütz gefährdet werden könnten, wenn der Rettungsdienst sein Ziel später erreiche.

Wie Engel mitteilte, wohnt er in der Athenslebener Chaussee in 39443 Atzendorf. In 39418 Staßfurt gebe es aber auch noch einen Athenslebener Weg. Da seien Probleme bei der Postzustellung vorprogrammiert.

Das sieht der Landwirt und FDP-Kreischef Johann Hauser anders. Er lässt die an ihn gerichtete Post schon seit einigen Wochen an die 39418 Staßfurt, Ortsteil Atzendorf, adressieren. " Das funktioniert besser als vorher ", sagte der Kommunalpolitiker in der Ortschaftsratssitzung.

Dort sicherte der neuen Ortsbürgermeister Peter Rotter ( CDU ) den Abgeordneten zu, dass er zu diesem Thema in der nächsten Beratung Auskünfte geben werde.

Die Deutsche Post dringt bei Einheitsgemeinden auf eine einheitliche Postleitzahl. Das war zum Beispiel in der Stadt Hecklingen so, wo es gleich drei davon gab. Das setzt allerdings voraus, dass alle Straßennamen, die es zwei- oder gleich mehrmals gibt, umbenannt werden.