Der Landtagsabgeordnete Peter Rotter ( CDU ), der vor wenigen Tagen zum neuen Förderstedter Ortsbürgermeister gewählt wurde, informierte sich gestern über die Arbeit der Lokalredaktion der Volksstimme.

Staßfurt. Bei seinem Besuch kündigte Rotter an, dass er bei der nächsten Landtagswahl nicht mehr im Wahlkreis Calbe, sondern im Wahlkreis Staßfurt kandidieren will. " Das ist ziemlich amtlich. Das habe ich auf alle Fälle vor ", sagte der CDUPolitiker. Damit würde er gegen Manfred Püchel ( SPD ) aus Etgersleben antreten, der den Wahlkreis seit 1994 direkt gewonnen hatte.

" Ich bin jetzt Staßfurter und fühle mich der Stadt verpf ichtet ", sagte Rotter in Anspielung auf die zum 1. Januar erfolgte Eingemeindung seiner Heimatgemeinde Förderstedt. Letztere sollen seinen Worten zufolge bei der nächsten Wahlkreisreform dem Bereich Staßfurt zugeschlagen werden.

Wie der Atzendorfer weiter mitteilte, habe er seine Ankündigung wahrgemacht, sein Kreistagsmandat im Falle seiner Wahl zum Förderstedter Ortsbürgermeister abzugeben. " Die Arbeitsbelastung wäre zu groß. Hut ab vor den Kreistagsmitgliedern, die in diesem großen Salzlandkreis ehrenamtlich tätig sind ", sagte der CDU-Politiker.

Er äußerte sich lobend über die Stadt Staßfurt und ihren Oberbürgermeister René Zok ( parteilos ). " Wir sind sehr gut aufgenommen worden. Angenehm überrascht bin ich auch von der Arbeit der Stadtverwaltung. Die Zusammenarbeit klappt super ", so Rotter.

In diesem Zusammenhang sprach er sich noch einmal dagegen aus in Atzendorf, Brumby, Glöthe und Löbnitz Interessenvertreter der Bürger zu benennen. " Jeder Ortsteil der ehemaligen Gemeinde Förderstedt hat mindestens einen Vertreter im Ortschaftsrat ", so der CDU-Politiker. Wenn man wieder Interessenvertreter einführen wolle, müssten diese einen klaren Aufgabenbereich haben, der sich deutlich von dem des Ortschaftsrates unterscheide.