Schönebeck-Bad Salzelmen.

Ja, supa ! Mit der in Bayern beheimateten Gruppe " The Mc-Singers " präsentierte die HypoVereinsbank im Rahmen ihrer Kulturförderung " Jugend kulturell " am Mittwochabend im Dr .-Tolberg-Saal von Bad Salzelmen Jazz und Swing von sprühender Schönheit und herausragender Brillanz. Dass Musik so klingen kann, beeindruckte sicher auch Leute, die nicht zu den überzeugten Jazz-Freunden gehören. Was die vier Münchener Marie Brandis, Melanie Kemser, Laura Wachter und Max Oswald boten, schlug unweigerlich in den Bann.

Die jungen Musiker rmieren seit Anfang 2008 als die " Mc-Singers " und bringen ein Repertoire auf die Bühne, von dem der ein oder andere vielleicht nicht mal weiß, dass es das überhaupt gibt, wie etwa die jazzigen, swingenden, luftig- irrenden Titel aus dem Amerika der 20 er und 30 er Jahre. Was sich mit der menschlichen Stimme im Duett mit dem Klavier alles so anfangen lässt, demonstrierte die Gruppe höchst eindrucksvoll. Für diese Gesänge braucht es mehrere Dinge : Talent, Ausbildung und Übung.

" Wir proben dreimal die Woche ", sagte Marie Brandis in der Konzertpause gegenüber der Volksstimme. Sonst wäre das Harmonieren der Stimmen untereinander nicht möglich. " Wir müssen auf viele Details achten. Jede Stimme darf nur gleich viel geben, damit nicht die eine die andere übertrumpft ", erläuterte Laura Wachter das Geheimnis des perfekten Zusammenklangs.

Auf die Möglichkeit der Interpretation von deutschen Liedern angesprochen, entgegnete Melanie Kemser : " Wir sind stilistisch offen, unsere Bandbreite reicht bis zum Pop. Aber was wir machen, muss de nierbar bleiben. Eine neue Ausgabe der Comedian Harmonists wollen wir nicht sein. "

In ihrer Freizeit hören die McSingers allerdings nicht nur Jazz, da stehen unter anderem die Beatles ganz hoch im Kurs.

Im gut besuchten Tolberg-Saal ließ das Publikum die Gruppe nicht ohne zwei Zugaben von der Bühne. So waren beide Seiten voneinander beendruckt, wobei sich die drei Sängerinnen auch fasziniert von " dem großen Aerosolgerät " zeigten, ( gemeint war das Gradierwerk ), das ihrer Stimme gut getan habe.

Zu Beginn des Konzertes hatte die Filialdirektorin der HypoVereinsbank Magdeburg, Christina Herbst, die Zuschauer begrüßt. Nach dem Konzert sagte sie : " Dieser Sound wird uns im Ohr bleiben, wir werden ihn eine Weile mit uns herumtragen. " Recht hat sie.