"In der letzten Legislaturperiode des Stadtrates machte der damalige Bürgermeister Martin Kriesel den Vorschlag ( ohne Abstimmung ) über den kleinen Stadtsee, der ursprünglich mal 5, 5 Meter Tiefe hatte, noch eine Fußgängerbrücke von der Kottenstraße bis zum Bodeeinkaufspark zu errichten ", teilte der scheidende Stadtrat Udo Lippert der Volksstimme mit. Er empfiehlt dem neuen Staßfurter Stadtrat, dem er nicht mehr angehören wird, sich von diesem Projekt zu distanzieren. " Denn man braucht keine 100 000 Euro Steuergelder, egal wo sie herkommen, zu verschwenden ", betonte Lippert. Nach seinen Berechnungen komme man kommt und gern in 7, 5 Minuten rund um den ganzen Staßfurter Stadtsee und kommt in dieser Zeit auch an alle Geschäfte im Bodeeinkaufpark sowie zur dortigen Sparkassenfiliale. " Halbstarke ", so bedauert Lippert, hätten schon wieder fast hundert Steine vom Uferrand wieder in den See geworfen. Die Brücke werde aus seiner Sicht nur eine Unfallquelle. Lippert : " Es grenzt an Schöppenstedt. Dann kann man von der Brücke das Licht in Säcken in das Kompetenzzentrum tragen. Also liebe neue Stadtrats-Kollegen, lasst den finanziellen Unsinn und die Wege rings um den See ( die Spaziergänger werden es auch danken ). " Sitzgelegenheiten um den See seien zum Ausruhen auch vorhanden. Für den Fall, dass die Stadt doch mit dem Bau der neuen Brücke beginnen werde, die im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA 2010 vom Land gefördert werden soll, werde Staßfurt für Steuergeldverschwendung angeprangert. ( rk )